Erstochene Frau in Düsseldorfer Nobelhotel war Prostituierte

Von: dpa
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Frau in Düsseldorfer Hotel umgebracht
Staatsanwalt Christoph Kumpa von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf (l) und Kriminal-Hauptkommissar Steffen Franke, Leiter der Mordkommission „Hafenmord”, am Samstag (21.01.2012) in Düsseldorf bei einer Pressekonferenz im Polizeipräsidum zum Frauenmord in einem Hotel im Düsseldorfer Medienhafen. Foto: dpa

Düsseldorf. Nach dem grausamen Tod einer 25-jährigen Prostituierten in einem Düsseldorfer Nobelhotel fahndet die Polizei mit Hochdruck nach ihrem Begleiter. Die Rumänin Christina B. sei wahrscheinlich Opfer einer Beziehungstat geworden, sagte der zuständige Staatsanwalt Christoph Kumpa am Samstag.

Es gebe keine Anhaltspunkte für einen Mord. Gegen den Begleiter sei Haftbefehl wegen Totschlags beantragt worden.

Ein Zimmermädchen hatte die nur mit Socken bekleidete Leiche der jungen Frau am Freitagmorgen in einer Suite des Hotels im angesagten Medienhafen gefunden. Der Körper wies nach Angaben Kumpas mehrere Stichverletzungen auf. Am Freitagabend habe eine enge Freundin von Christina B., die mit ihr zusammenlebte, sie bei der Polizei als vermisst gemeldet, sagte der Leiter der sofort eingesetzten Mordkommission „Hafen”, Kriminalhauptkommissar Steffen Franke. „Es war sehr schnell klar, dass es sich um das Opfer im Hotel handelt.”

Christina B. war mit ihrem Begleiter, mit dem sie seit mehreren Monaten eine Beziehung hatte, bereits am Mittwoch in dem Hotel abgestiegen. Getötet wurde sie nach Angaben der Ermittler in der Nacht zum Freitag. Die Tatwaffe sei noch nicht eindeutig identifiziert. Der Begleiter von Christina B. sei bisher nicht wegen Gewalttaten in Erscheinung getreten, sagte Kumpa. Seine Identität sei bekannt, der Deutsche habe unter seinem richtigen Namen in dem Hotel eingecheckt.

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