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Erste Kölsche Schokolade gegossen

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Erste Kölsche Schokolade
Die Kakaofrucht im Schokoladenmuseum in Köln, aus der am Donnerstag die erste in Köln angebaute, geerntete und verarbeitete Schokolade hergestellt wurde. Foto: dpa

Köln. Sie enthält keinen Tropfen 4711 und auch keinen Schuss Kölsch, ist aber trotzdem echt Kölnisch: Am Donnerstag hat das Schokoladenmuseum die erste in Köln angebaute, geerntete und verarbeitete Schokolade gegossen.

Zwei kleine 50-Gramm-Tafeln Zartbitterschokolade fielen dabei ab. „Das ist schon eine Herausforderung, von der Ernte bis zur Fermentation alles selbst zu machen”, sagte Chocolatier Josef Amel.

Die hauseigene Kakaofrucht des Museums gab nur 32 Bohnen her, eigentlich viel zu wenig. Die fertige Schokolade ist deshalb etwas grob. Dennoch spricht das Museum von einem Erfolg. Die Frucht, aus der die Bohnen gewonnen wurden, ist in 16 Jahren die einzige, die es am Kakaobaum im Tropenhaus bis zur Reife geschafft hat, ohne zu verderben oder von Besuchern als Souvenir entwendet zu werden.

„Diese Schokolade ist vielleicht nicht die köstlichste, aber die einzigartigste”, sagte Museumsdirektorin Maria Mrachacz. Deshalb gibts die Schokolade auch nicht zum Kosten: Sie wird mit einer Fotodokumentation im Museum ausgestellt und im Herbst für einen guten Zweck versteigert.

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