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Ericsson: Vernetzung als Rückgrat der Gesellschaft

Von: ssc
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Mit Hilfe des neuen Datenübertragungsstandards LTE – hier ein Mobilfunkmast auf einem Wohnhausdach – soll die Vernetzung der Gesellschaft in den nächsten Jahren voranschreiten. Foto: imago/Horst Galuschka

Herzogenrath. Lange wird es nicht mehr dauern, bis auch der Snackautomat in der Cafeteria um die Ecke online ist. Im Internet kann er dann selbstständig Süßigkeiten beim Händler ordern, wenn eines der Fächer sich leert. Im Herzogenrather Entwicklungszentrum Eurolab des schwedischen Netzwerkdienstleisters Ericsson sind schlaue Maschinen und deren Vernetzung keine Zukunftsmusik.

Beim „Ericsson Innovation Day“ haben sich am Montag mehrere hundert Vertreter von internationalen Mobilfunkanbietern ein Bild von den Entwicklungen der kommenden fünf Jahre gemacht.

Bis 2018 soll vor allem das Tempo noch einmal deutlich angezogen werden. LTE ist das Stichwort. Zwar ist dieser neue Übertragungsstandard (siehe Box) in Deutschland bislang noch nicht flächendeckend verbreitet, doch das werde sich rasch ändern, sagte Norbert Niebert, Leiter Technology & Business im Eurolab.

„Der arabische Frühling und die aktuellen Ereignisse in der Türkei zeigen, wie wichtig Vernetzungsmöglichkeiten von Menschen sind. Das wird zum Rückgrat der Gesellschaft“.

Schneller ist da besser. „Bis 2015 wird sich das Tempo der Datenübertragung bei mobilen Geräten verzehnfacht haben“, sagte Niebert. Bis zu 1,2 Gigabit pro Sekunde sollen mit LTE in absehbarer Zeit möglich sein. Vor allem durch die Videoübertragung werde die Nachfrage deutlich steigen. Der Datenstrom soll so in den kommenden fünf Jahren um das Zwölffache anschwellen.

Auch an Lösungen für individualisierte Datenübertragung arbeite der derzeit fünftgrößte Software-Produzent der Welt. Niebert: „Es ist heute nicht mehr bloß wichtig, ein Ereignis zu erleben, sondern es im gleichen Moment gezielt anderen mitteilen zu können“.

Das gilt auch für die Maschinen. Bis zum Jahr 2020 sollen gut 50 Milliarden miteinander vernetzt sein. Vom Auto bis zur Küchenmaschine – da wird am Ende der Mensch im Kommunikationswerk zur kleinsten Größe.

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