Roermond/Aachen - Erde zittert im Grenzgebiet

Erde zittert im Grenzgebiet

Von: luk
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Klirrendes Geschirr, zitternde Möbel, knisternde Wände: Ein leichtes Erdbeben südlich der niederländischen Stadt Roermond hat am Sonntagabend einige Bewohner des Kreises Heinsberg aufgeschreckt. Sympolbild: dpa

Roermond/Aachen. Klirrendes Geschirr, zitternde Möbel, knisternde Wände: Ein leichtes Erdbeben südlich der niederländischen Stadt Roermond hat am Sonntagabend einige Bewohner des Kreises Heinsberg aufgeschreckt. Auch in Aachen waren leichte Erschütterungen noch zu spüren.

Das Epizentrum des Bebens lag bei Sint Odilienberg, südlich von Roermond, der Bebenherd lag in einer Tiefe von etwa 15 km. „Es war nicht dramatisch, aber deutlich spürbar“, sagte der Leiter der Station, Professor Klaus-Günter Hinzen, am Montag.

Nach Auswertungen des Geologischen Dienstes NRW erreichte es eine Stärke von 2,9 auf der Richter-Skala. Die Erde geriet gegen 20.30 Uhr in Bewegung, Nachrichten von Schäden an Gebäuden oder gar Verletzten liegen nicht vor.

Solche Ereignisse sind angesichts der bekannten Erdbebentätigkeit in der Niederrheinischen Bucht nicht ungewöhnlich. Der Druck Afrikas auf Europa führt zu Spannungen, die sich in Beben entladen. Das Roermond-Beben am 13. April 1992 war dabei mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala das stärkste Beben seit 1756.

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