Merzenich - „Ende Gelände“ will im Herbst wieder am Hambacher Forst demonstrieren

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„Ende Gelände“ will im Herbst wieder am Hambacher Forst demonstrieren

Von: gego
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Aktionsbündnis Ende Gelände
„Ende Gelände“ hat bereits im Sommer 2015 und zwei Mal im Jahr 2017 im Rheinischen Revier demonstriert. Foto: Henning Kaiser/dpa

Merzenich. Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ wird im Herbst am Hambacher Forst erneut gegen den Braunkohleabbau demonstrieren. Wie das Bündnis am Montag mitteilte, solle die Braunkohle-Inftrastruktur von RWE zwischen dem 25. und 29. Oktober „mit einer Massenaktion zivilen Ungehorsams“ blockiert werden.

„Dabei stellen wir uns schützend vor den Wald und zeigen uns solidarisch mit den“ Waldbesetzern, wie es in einer Mitteilung hieß. Man werde da sein, um den Hambacher Forst zu retten.

 

 

Anlass der erneuten Demonstration war die Ankündigung von RWE, während der am 1. Oktober beginnenden Rodungssaison mehr als 100 Hektar des Hambacher Forsts zu roden. Nach Recherchen unserer Zeitung könnten es sogar bis zu 150 Hektar werden.

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster die zurückliegende Rodungssaison ausgesetzt hatte, um ein Gutachten über die Schutzwürdigkeit des Waldstücks erstellen zu lassen, möchte RWE die verhinderte Rodung kommenden Herbst nachholen. Allerdings laufen noch zwei Klagen des Bundes für Natur und Umweltschutz gegen den Weiterbetrieb des Tagebaus Hambach, für den Forst gerodet werden muss. Braunkohlegegner, Waldbesetzer und Umweltschützer hoffen darauf, dass das Verwaltungsgericht Köln oder das Oberverwaltungsgericht Münster erneut die Rodungen verhindern.

„Ende Gelände“ hat bereits im Sommer 2015 und zwei Mal im Jahr 2017 im Rheinischen Revier demonstriert. An allen drei Aktionen hatten zwischen 1500 und 3000 Umweltaktivisten teilgenommen.

 

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