„Ende Gelände“ kündigt neuen Massenprotest am Tagebau Hambach an

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„Ende Gelände“ kündigt neuen Massenprotest am Tagebau Hambach an

Von: dpa
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Mit der Rodung sollen auch die Baumhäuser von Waldbesetzern verschwinden, die dort und in Zelten leben. Foto: Archiv/dpa

Aachen/Merzenich. Einen massenhaften Protest am umstrittenen Braunkohletagebau Hambach hat die Anti-Braunkohle-Initiative „Ende Gelände“ für die nächste Rodungssaison angekündigt. Bei der Aktion in der Zeit vom 26. bis 28. Oktober solle die Kohleinfrastruktur um den Tagebau blockiert werden, kündigte die Initiative am Mittwoch an.

RWE Power will von Oktober an über die Hälfte des restlichen Hambacher Waldes für den Tagebau roden. Damit sollen auch die Baumhäuser von Waldbesetzern verschwinden, die dort und in Zelten leben.

Für die Polizei ist der Rodungsbeginn im Oktober noch ein theoretischer Termin. Zunächst einmal müssten „alle Urteile” vorliegen und es dürften keine Rechtswege mehr offen sein, sagte ein Polizeisprecher: „Wir sind hinreichend in der Lage, zu reagieren.” Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND/NRW) hat gegen den Hauptbetriebsplan geklagt. Dieser regelt auch die Rodungen.

Am letzten großen Protest von Ende Gelände am Tagebau Hambach im November hatten mehrere Tausend Menschen teilgenommen. Davon waren 700 in den Tagebau eingedrungen.

 

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