Aachen/Düsseldorf - Dirk Weinspach soll neuer Polizeipräsident werden

Dirk Weinspach soll neuer Polizeipräsident werden

Von: Johannes Nitschmann
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Dirk Weinspach, Ministerialbeamter im Düsseldorfer Innenministerium, soll neuer Polizeipräsident in Aachen werden und damit Klaus Oelze nachfolgen, der in den Ruhestand wechselt.

Aachen/Düsseldorf. Der Düsseldorfer Ministerialbeamte Dirk Weinspach soll neuer Polizeipräsident in Aachen werden. Wie die „Nachrichten“ zuverlässig erfahren haben, soll der 54-Jährige auf Vorschlag von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) heute vom Landeskabinett in das neue Amt berufen werden.

Sein Vorgänger Klaus Oelze hat mit 65 Jahren die Pensionsgrenze erreicht. Oelze hatte sein Amt als Aachener Polizeipräsident im Jahre 2003 angetreten. Ebenso wie Oelze ist auch sein Nachfolger Weinspach studierter Jurist. Seit 24 Jahren arbeitet der gebürtige Pforzheimer bereits im Dienst des Landes NRW.

Seine erste Beamtenstation war die Bezirksregierung in Köln. Zuletzt leitete Weinspach das Referat Rechtsextremismus beim NRW-Verfassungsschutz. Zuvor war er im Düsseldorfer Innenministerium mit Kommunal- und Ausländerangelegenheiten befasst sowie für die Aus- und Fortbildung in der NRW-Polizei zuständig.

Weinspach, der zeitweilig auch in den Niederlanden Rechtswissenschaften studierte, wird von Innenminister Jäger besonders wegen seiner Erfahrungen in der Polizeiausbildung und bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus geschätzt. Er gilt in der Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden als sehr erfahren.

„Ich freue mich auf die Arbeit in dieser geschichtsträchtigen Stadt mit ihrer besonderen Lage im Dreiländereck“, sagte der designierte Aachener Polizeipräsident. Die Stadt sei für ihn „Sinnbild und Vorreiter“ für ein zusammenwachsendes Europa „ohne trennende Grenzen, aber auch die damit verbundenen Sicherheitsprobleme“. Durch vielfältige private und dienstliche Kontakte fühle er sich Aachen bereits seit Jahren „eng verbunden“.

Ein besonderes Anliegen sei ihm die „bürgerorientierte rechtsstaatliche Polizei“, betonte Weinspach. Konkret bedeute dies für ihn ein offener Dialog mit den Bürgern und den kommunalen Verantwortungsträgern. In seinem neuen Amt wolle er sich vor allem um einen „Schulterschluss“ zwischen Polizei, Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft bemühen.

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