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Campus Aachen: Bagger können anrollen

Von: Robert Esser und Matthias Hinrichs
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Aufwühlendes Erlebnis nicht nur für diese Herren: Der Bau zum Megaprojekt Campus Melaten ist offiziell gestartet. Symbolisch griffen gestern mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (3. von links) zum Spaten: Harald K. Lange (Bau- und Liegenschaftsbetrieb Aachen), RWTH-Prorektor Günther Schuh, Aachens OB Marcel Philipp, Michael Stückradt, Staatssekretär im NRW-Wissenschaftsministerium, RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg sowie Ferdinand Tiggemann (Geschäftsführer des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die letzte große Vorrede kam am Donnerstag vom NRW-Ministerpräsidenten - ebenso wie der erste handfeste Spatenstich: „Mit dem RWTH-Campus bringen wir ein Jahrhundertprojekt auf den Weg, das Bedeutung vielleicht sogar in europäischer Dimension erlangen wird”, sagte Jürgen Rüttgers vor hunderten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Aachen.

Planmäßig ist damit im RTWH-Erweiterungsgebiet im Aachener Nordwesten der Startschuss zur Schaffung der ersten sechs Forschungs- und Produktionsverbünde („Cluster”) für den Campus Melaten erfolgt. Sie sollen bis 2012 auf dem insgesamt rund 800.000 Quadratmeter umfassenden Campus-Areal angesiedelt werden.

Im ersten Bauabschnitt werden acht bis zehn Gebäudekomplexe mit insgesamt 60.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche errichtet. Bis zum Jahr 2017 sollen in Melaten sowie rund um den Aachener Westbahnhof zwei Milliarden Euro investiert und insgesamt 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Wie dies in den unterschiedlichsten Partnerschaften zwischen Forschungsinstituten und teils höchstkarätigen Industrieunternehmen konkret umgesetzt werden kann, darüber gaben Spitzenvertreter der sechs ersten Verbünde Auskunft im Gespräch mit unserem Chefredakteur Bernd Mathieu.

Beim anschließenden Festakt dankten RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg und Campus-Initiator Günther Schuh nicht zuletzt den zahlreich erschienenen Mandatsträgern aller politischen Ebenen, die den schnellen Fortgang des gigantischen Projekts ermöglicht hätten. Auf dem Campus entstehen neben neuen Forschungs- und Produktionsstandorten auch Hotels, Gastronomiebetriebe, Sportstätten, Kindergärten und ein Kongresszentrum. Ziel ist die Ansiedlung von bis zu 250 Firmen und Instituten, die in 19 „Clustern” innovative und anwendungsorientierte Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

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