Nideggen - Burgpächter bieten Kulturinitiative mietfrei Räume an

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Burgpächter bieten Kulturinitiative mietfrei Räume an

Von: sis
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Nideggen. Warum die Festspiele von der Burg Nideggen auf das Gelände von Schloss Merode verlegt worden sind, können sich Vater und Sohn nicht erklären.

„Wir könnten nur spekulieren”, sagt Herbert Nass, Geschäftsführer der H. Nass GmbH, Sohn Arndt nickt zustimmend. Seit 1993 fungieren Nass als Pächter auf der Burg.

Immerhin fünf Tage früher als Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer haben Herbert und Arndt Nass erfahren, dass die Festspiele 2011 nicht oberhalb der Stadt stattfinden: „Am Donnerstag, 30. Juni, hat uns Landrat Wolfgang Spelthahn während einer Veranstaltung des Kreises Düren auf der Burg ohne Begründung mitgeteilt, dass wir wieder Hochzeitsgesellschaften annehmen könnten, weil die Festspiele hier nicht stattfinden.”

Das war 14 Tage nach einem Gespräch beim Kreis. Drei Tage nach diesem Gespräch boten die Pächter schriftlich in einer Mail an den Kreis der Kulturinitiative im Kreis Düren an, bestimmte Räume der Burg mietfrei zur Verfügung zu stellen, während sie zwei andere Räume für eigene Gäste haben wollten. „Wir haben eine Mail bekommen, in der der Eingang unserer Mail bestätigt wurde und dass man sich auf die Festspiele freue”, sagt Nass. Am Donnerstag, 30. Juni, erfuhren sie vom Aus.

Nach Darstellung von Herbert und Arnd Nass haben die Pächter auch nicht offiziell die Termine der einzelnen Veranstaltungen erhalten. Sie sollten für die Burgfestspiele den Zeitraum vom 8. August bis zum 9. September blocken und wegen der Termine ins Internet schauen, sagen Vater und Sohn. Im März habe man nachgefragt, ob die Kulturinitiave Räume auf der Burg brauche, habe eine Frist gesetzt, um danach selbst Räume nutzen zu können.

„Die Einnahmen durch den Verkauf von Getränken und Speisen während der Burgfestspiele decken nicht unsere Kosten”, sagen Nass, die das Bewirtschaftsungsrecht haben, zumal nur vor Beginn,während der Pausen und nach den Veranstaltungen verkauft werden darf, während des Auftritts der Künstler jedoch nicht: „Wir haben der Kulturinitiave auch angeboten, dass sie gegen ein Schankgeld pro Besucher den Verkauf übernimmt. Aber auch da ist nichts gekommen.” Trotzdem glaubten Nass an die Festspiele in der Burg. Bis zum Donnerstag, 30. Juni.
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