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Bürgerinitiativen reichen Klage gegen Leverkusener Rheinbrücke ein

Von: dpa
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Rheinbrücke
Die fast 50 Jahre alte Rheinbrücke ist derart marode, dass Lastwagen sie nicht mehr nutzen können und einen großen Umweg fahren müssen. Deshalb ist ein Neubau geplant. Foto: dpa

Leverkusen. Bürgerinitiativen aus Leverkusen haben am Montag eine Klage eingereicht, mit der sie den Bau der neuen A1-Brücke über den Rhein stoppen oder zumindest verzögern wollen. Die Klage sei fristgerecht auf den Weg an das Bundesverwaltungsgericht nach Leipzig gebracht worden, sagte der Vorsitzende der Bürgerliste, Erhard Schoofs, am Montag.

Die Initiative verweist auf die Gefahren durch eine ehemalige Mülldeponie, auf deren Gelände einige der Grundpfeiler errichtet werden sollen. Unter anderem lagern dort krebserregende Schwermetalle wie Blei. Die Gegner fürchten, dass die Stoffe bei den Bauarbeiten freigesetzt werden könnten.

Das Gericht konnte den Eingang der Klage am Montag noch nicht bestätigen. Die Frist für Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss endete in der Nacht zum Dienstag um 0.00 Uhr.

Der Landesbetrieb Straßen.NRW hält die Risiken bei den Arbeiten an der ehemaligen Deponie hingegen für kalkulierbar. Umfangreiche Schutzmaßnahmen und ein großes Zelt über der Baustelle sollen ein Austreten gefährlicher Stoffe verhindern.

Die fast 50 Jahre alte Rheinbrücke ist derart marode, dass Lastwagen sie nicht mehr nutzen können und einen großen Umweg fahren müssen. Deshalb ist ein Neubau geplant.

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