Aachen - Brennende Halle: Beschwerden wegen Geruchsbelästigung

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Brennende Halle: Beschwerden wegen Geruchsbelästigung

Von: hau/mg
Letzte Aktualisierung:
Großbrand
Ein Großbrand auf einem Bauernhof an Grüne Eiche, der Polizei und Feuerwehr bis in die Nacht hinein in Atem hielt. Foto: Roeger

Aachen. Dienstag gingen bei den Hilfskräften zahlreiche Beschwerden über Geruchsbelästigungen aus der brennenden Halle in Grüne Eiche ein, die am Montagabend aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten war.

Die Anrufe kamen vor allem aus Burtscheid und Eilendorf, je nach Windrichtung. Vor einem Jahr ging eine Lagerhalle von Gut Neuhaus in Flammen auf, dort dauerte es vier Wochen, bis die Ruine abgerissen war, so lange litt die engere und weitere Nachbarschaft unter der Dunstglocke.

Wie lange es diesmal dauern wird, konnten die Verantwortlichen bei der Feuerwehr am Dienstag nicht sagen. Sie stellt nur eine Brandwache, die nur ab und zu Löschwasser spritzt. Durch die gestrige Witterung mit leichtem Regenfall wurde die Rauchbelästigung eher noch verstärkt.

Die Parallelen sind auch weiterhin erstaunlich: Kurz vor dem Großbrand wurde auf beiden Gehöften eine Photovoltaik-Anlage installiert und der Sachschaden wird auf jeweils mehr als eine Million Euro geschätzt. Auch Dienstag brannte die einsturzgefährdete Maschinen- und Strohbergehalle noch so stark, dass Wehrmänner und Polizisten nicht ins Innere eindringen konnten.

Messungen ergaben im von der Straße aus rechten Teil des etwa 80 Meter langen Gebäudes Temperaturen von mehr als 1000 Grad, dort lagerten Holzpellets und 1000 Ballen Stroh, die auch Dienstag noch in hellen Flammen standen. So konnten noch keine Untersuchungen angestellt werden, wodurch der Brand entstanden ist. Der für Sonntag, 6. September, vorgesehene Bauernmarkt, mit dem die Landwirte von Stadt und Kreis Aachen über Landwirtschaft und regenerative Energien informieren wollten, fällt dem Großbrand zum Opfer.

Erfreulich einzig: Der Feuerwehrmann, der bei den Löscharbeiten kollabiert war, hat nur leichte Verletzungen davongetragen und konnte wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Sperrung der Monschauer Straße, die gegen 22.30 Uhr vorgenommen worden war, wurde am Morgen wieder aufgehoben - rechtzeitig vor dem Berufsverkehr.
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