Aachen - Bluttat an Jülicher Straße: Ehemann unter Mordverdacht in Haft

Bluttat an Jülicher Straße: Ehemann unter Mordverdacht in Haft

Von: heck
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In diesem Haus war am Sonntag die 34-Jährige brutal umgebracht worden. Foto: Ralf Roeger
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Experten der Spurensicherung untersuchten den Tatort. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Zum Mordfall an der Jülicher Straße am Sonntag in Aachen hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch erstmals nähere Details bekanntgegeben. Wie Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts erklärte, habe sich ein 36-Jähriger am Sonntag „gewaltsam Zugang zur Wohnung seiner getrennt lebenden Ehefrau“ verschafft und „sie mit brachialer Gewalt“ attackiert.

Die 34-Jährige sei noch am Sonntagabend in dem Mehrfamilienhaus an den Folgen der Gewalteinwirkung gestorben. Nähere Hinweise zur Art der Verletzungen wollte die Oberstaatsanwältin mit Hinweis auf die weiteren Ermittlungen nicht machen.

Der Mann flüchtete nach der Tat, sei aber bereits am Montag in Düren nach einem Hinweis aus der Bevölkerung festgenommen worden, so Schlenkermann-Pitts. Wo der Mann aufgegriffen wurde, teilte die Behörde nicht mit. Offen bleibt auch, ob er ein Geständnis abgelegt hat.

Keinen neuen Sachstand gibt es im Fall der ebenfalls am Wochenende ermordeten 40-jährigen Frau aus Herzogenrath, die im Naherholungsgebiet Broichbachtal am frühen Samstagmorgen gefunden wurde. Die Polizei sucht unverändert ihren Ehemann Hafizullah Safi (44). Für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, sind 3000 Euro Belohnung ausgesetzt.

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