Bewährungsstrafen für spektakulären Schmuckraub

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Bewährungsstrafen für spektakulären Schmuckraub

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<b>Düsseldorf. </B>Mit Bewährungsstrafen ist am Mittwoch am Düsseldorfer Amtsgericht der Prozess um einen ungewöhnlichen Schmuckraub zu Ende gegangen.

Ein 45-jähriger arbeitsloser Maler- und Lackierer wurde zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, seine 35-jährige Komplizin kam ebenfalls wegen Raubes mit 15 Monaten Haft davon. Beide hatten im Prozess nach anfänglichem Zögern gestanden, einen Schmuckhändler aus Stuttgart in ein Düsseldorfer Nobelhotel gelockt und den Mann bei dieser Gelegenheit ausgeraubt zu haben.

So räumte die dreifache Mutter und „Hartz IV”-Empfängerin ein, sich schick gekleidet und als angebliche „Tochter aus gutem Hause” mit dem Schmuckhändler aus Stuttgart getroffen zu haben. In dem Luxushotel auf der Königsallee habe der Mann ihr diverse Diamant-Schmuckstücke präsentiert, zum Schein sei sie sich mit ihm handelseinig geworden.

Anschließend habe man das Hotel gemeinsam zur Geldübergabe verlassen. Vor dem Hotel hätten sie und ihr Komplize dem Schmuckhändler die Juwelen dann entrissen und einen Geldkoffer zurückgelassen, der jedoch kein Geld, sondern nur Schokolade enthielt.

Die Juwelen im Wert von 600.000 Euro wollen die beiden Angeklagten aus Gelsenkirchen und Herne später einem Komplizen mit Vornamen „Diamant” gegeben haben. Er ist mit den Juwelen untergetaucht, nach ihm wird gesucht.

Trotz diverser Vorstrafen beließ es das Gericht aufgrund der Geständnisse letztlich bei Bewährungsstrafen. Auch die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer Bewährungsstrafen beantragt.
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