Brüssel - Belgien verlängert Laufzeiten für Atommeiler

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Belgien verlängert Laufzeiten für Atommeiler

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Brüssel. Belgiens Regierung will an der Atomkraft mitverdienen und längere Laufzeiten für ältere Kernkraftwerke erlauben. Bei Budgetverhandlungen für das kommende Jahr hätten sich die Partner der Regierungskoalition festgelegt, die Atomkraft zu besteuern, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.

Das soll über 200 Millionen Euro pro Jahr für die Staatskasse bringen. Die Laufzeit der drei ältesten belgischen Atomreaktoren soll um zehn Jahre verlängert werden - also bis 2025. Dieser Schritt war bereits längere Zeit diskutiert worden. Insgesamt produzieren in Belgien sieben Reaktoren Strom aus Atomkraft.

Daneben will die Fünf-Parteien-Koalition des christdemokratischen Premiers Herman Van Rompuy auch die mit staatlichen Bürgschaften gestützten Banken zur Kasse bitten.

Die Regierung einigte sich in der Nacht zum Dienstag darauf, den Banken in den kommenden drei Jahren im Gegenzug für die Bürgschaften insgesamt 1,4 Milliarden Euro abzuverlangen, berichtete die Agentur weiter.

Die sozialistische Vizepremierministerin in der Fünf-Parteien- Koalition, Laurette Onkelinx, sagte mit Blick auf den Haushalt des kommenden Jahres: „Zusammen gibt es mehr als eine Milliarde Euro neue Einnahmen.”

Eine Verteuerung von Diesel-Kraftstoff dürfte 140 Millionen Euro zusätzlich bringen. Die Mehrwertsteuer in der Gastronomie soll von bisher 21 Prozent auf 12 Prozent vermindert werden.

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