Bayer reißt ehemalige Konzernzentrale ab: Umbau gescheitert

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Leverkusen. Anfang der 60er Jahre war es für kurze Zeit das höchste Bürogebäude in Deutschland. Fünf Vorstandschefs lenkten von hier aus vier Jahrzehnte lang die Geschicke des Chemie- und Pharmariesen Bayer.

Und dann sollte es zur Medienfassade umgebaut werden. Doch daraus wird nichts. Die ehemalige Konzernzentrale der Bayer AG wird wie ursprünglich geplant abgerissen. Aus technischen Gründen werde der Umbau zur Medienfassade eingestellt, teilte Bayer am Donnerstag mit.

Mit der Umrüstung des Hochhauses hatte das Unternehmen 2007 begonnen. Rund 5,6 Millionen Leuchtdioden wurden rund um das 122 Meter hohe Gebäude angebracht. Doch die Medienfassade überstand den Härtetest in der Praxis nicht.

Die beauftragten Fachfirmen hätten die Mängel nicht beheben können. Die Nachrüstung hätte erhebliche Mehrkosten bedeutet, begründete Bayer-Kommunikationschef Michael Schade die Einstellung der Arbeiten.
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