Aachen - Ausweissystem für Coffeeshops auf der Kippe

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Ausweissystem für Coffeeshops auf der Kippe

Von: vm
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Ob limburgische Gemeinden jemals ein Ausweissystem für Coffeeshops auf ihrem Territorium einführen werden, ist weiter ungewiss.

Am Freitag hat ein Prozess vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg begonnen, der darüber entscheiden soll, ob es überhaupt zulässig ist, zwischen Käufern von weichen Drogen zu unterscheiden, die von außerhalb kommen und solchen, die ortsansässig sind. Danach wird sich dann auch der niederländische Staatsrat, ein Verfassungsorgan zur Beratung der Regierung, richten.

Im Vorfeld des Verfahrens hat die Universität Tilburg eine Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen eines Ausweissystems befasst hat. Das Ergebnis ist nicht weiter überraschend: Der Handel mit weichen Drogen würde sich auf die Straße verlagern, hieß es. Das hätten die Beispiele Roosendaal und Bergen op Zoom gezeigt.

Dort wurden alle Coffeeshops geschlossen, dennoch kommen die Konsumenten weiter dorthin. Statt legal im Coffeeshop kaufen sie jetzt weiche Drogen von Dealern auf der Straße. Die Pläne der acht limburgischen Gemeinden sehen vor, dass Einwohner nur noch drei Gramm pro Tag und Person im ortsansässigen Coffeeshop kaufen können.

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