Aachen/Düren - Auch Aachener Namen auf der Liste der Neonazi-Bande

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Auch Aachener Namen auf der Liste der Neonazi-Bande

Von: stm/az
Letzte Aktualisierung:

Aachen/Düren. Auf der schwarzen Liste der rechtsextremistischen Terror-Organisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) stehen auch zahlreiche Personen und Gruppen aus der Aachener Region.

Nach Informationen unserer Zeitung wurden die Betroffenen im Raum Aachen und Heinsberg durch Polizeipräsident Klaus Oelze beziehungsweise Heinsbergs Landrat Stephan Pusch darüber in Kenntnis gesetzt.

Es handelt sich um Privatpersonen, Politiker und Vereine. Polizeisprecher Paul Kemen erklärte am Mittwoch auf Anfrage, es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass die Betroffenen in akuter Gefahr seien. Personenschutz ist demnach offenbar nicht vorgesehen. Insgesamt stehen auf der schwarzen Liste rund 2500 Namen und Organisationen. 15 sollen aus dem Kreis Heinsberg stammen. Wieviele Betroffene es in der gesamten Region gibt, will die Polizei nicht sagen.

Unterdessen sitzt ein 25-Jähriger aus der rechten Szene wegen gefährlicher Körperverletzung in Haft. Der Mann habe im Sommer zusammen mit einer Gruppe einen Passanten in Aachen verfolgt und attackiert, den sie der linken Szene zugerechnet hatten, bestätigte die Staatsanwaltschaft eine Meldung des WDR. Der Mann sei zuvor mehrfach mit der neonazistischen Kameradschaft Aachener Land in Erscheinung getreten.

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