Asylbewerber werden in Kölner Turnhalle untergebracht

Von: dapd
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Düsseldorf. Mit dem Aufbau von Notunterkünften reagieren die nordrhein-westfälischen Behörden auf die rasant steigende Zahl von Asylbewerbern.

In Köln wurde am Mittwoch eine Sporthalle für 200 Flüchtlinge zur Verfügung gestellt, wie die Stadtverwaltung und das Innenministerium mitteilten. Dort sollen kurzfristig Asylbewerber aus der überfüllten Anlaufstelle in Dortmund unterkommen.

Die Stadt Köln hat sich nach eigenen Angaben zunächst gewehrt, die zusätzlichen Kapazitäten zu schaffen. Mit dem Hinweis auf die bereits „prekäre Unterbringungssituation” in Köln sei ein Amtshilfeersuchen der Bezirksregierung Arnsberg abgelehnt worden, teilte die Stadt mit. Die Zuzüge von Flüchtlingen hätten sich in den vergangenen beiden Wochen verdoppelt und die Möglichkeiten zur Unterbringung „völlig gesprengt”.

Mit einer schriftlichen Anordnung an die Stadt Köln hat das Innenministerium am Mittwoch dann aber doch die Aufnahme der Asylbewerber erwirkt. Eine Sprecherin des Innenministeriums spricht von einem „sprunghaften Anstieg” der Fälle von Asylbewerben. Wurden im Mai noch 869 Anträge in NRW gestellt, waren es im August bereits 1349 Fälle. Zudem geht das Ministerium von weiter steigenden Zahlen aus.

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