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Arbeiten am Aachener Kreuz müssen weiter ruhen

Von: red
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Diese Männer von der Autobahnmeisterei Titz sorgen mit den Kollegen aus Düren für freie Fahrt auf Autobahnen der Region. Foto: G. Jagodzinska

Aachen. Die Arbeiten am Aachener Kreuz ruhen aufgrund der Winterwetters weiterhin. Der Abriss der alten A44-Brücke konnte nicht wie geplant am Jahreswechsel begonnen werden. Das teilte Straßen.NRW dieser Zeitung am Montag mit.

Zum einen konnte die Behelfsbrücke, der Ersatz für die alte Brücke, nicht mehr rechtzeitig an die Fahrbahn angebunden werden - die Fahrbahnmarkierungen fehlen. Zum anderen ist die Süd-Ost-Schleife Aachen in Richtung Düsseldorf noch nicht fertig. Dort stehen noch Asphaltierarbeiten an. „Frost und Tauwetter machen uns zu schaffen”, sagt Bernd Löchter von Straßen.NRW. Mindestens eine Woche dürfte es nicht mehr frieren, bevor weitergemacht werden könne.

Für freie Fahrt bei Eis und Schnee auf allen Autobahnen in der Region sorgen die Autobahnmeistereien Düren und Titz. „Die meiste Arbeit haben wir nachts”, sagt der Leiter der beiden Meistereien, Herbert von Heel, „denn wir bemühen uns, dass wenigstens der Berufsverkehr morgens gut durchkommt.” Zuständig sind die beiden Meistereien für die A4 zwischen Kerpen und der niederländischen Grenze, die A44 vom Kreuz Jackerath bis zur belgischen Grenze, die A61 zwischen Mönchengladbach und Elsdorf, die A46 zwischen Heinsberg und Grevenbroich sowie die A544.

Rund um die Uhr im Einsatz

„Seit Anfang Dezember arbeiten wir rund um die Uhr in Zwölf-Stunden-Schichten”, sagt Herbert von Heel. Urlaub ist zur Zeit gestrichen, doch dies gehört für die 25 Mitarbeiter im Außendienst in Titz und die 28 in Düren wie selbstverständlich zu ihrem Job. Zusätzliches Personal, etwa von Fremdfirmen, gibt es nicht. Auch bei normalen Witterungsverhältnissen gebe es einen Bereitschaftsdienst, sagt von Heel. Die Temperatur auf den Straßen wird übrigens über Sensoren gemessen, die Daten werden in Krefeld ausgewertet und bei Bedarf dann die Mitarbeiter nach draußen geschickt.

Die Wagen sind mit Salz geladen, an einigen ist der Schneepflug montiert, so dass die Fahrer im Bedarfsfall innerhalb von zwei Minuten auf der Straße sind. Im Moment sind sie auf mehreren Streufahrzeugen ständig unterwegs, so wie Hubert Pelzer, der seit 40 Jahren Dienst tut und sich schon lange nicht mehr darüber aufregt, wenn selbst Lkw-Fahrer mit der Lichthupe drängeln. „Spätestens dann, wenn sie ein paar Kilometer weiter im Schnee stecken bleiben, fangen die vielleicht mal an zu überlegen”, sagt er und schmunzelt.
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