Arbeit der Rettungskräfte an der Kölner Unglücksstelle schwierig

Von: ddp
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Köln. Nach der Bergung der ersten Leiche unter dem Trümmerhaufen des eingestürzten Stadtarchivs in Köln gestaltet sich die Arbeit für die Rettungskräfte weiter schwierig.

Das gesamte Gelände um die Unglücksstelle sei extrem instabil, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Außerdem seien Nachbarbauten des Stadtarchivs weiter einsturzgefährdet. Die Bergungsarbeiten mussten den Angaben zufolge aufgrund der instabilen Lage am Unglücksort immer wieder unterbrochen werden. Dessen ungeachtet werde die Suche nach dem zweiten Vermissten unter Hochdruck fortgesetzt. Parallel dazu werde auch weiterhin Archivgut geborgen.

Die Leiche von einem der Verschütteten war in der Nacht auf Sonntag geborgen worden. Der Tote lag laut Feuerwehr in einer Tiefe von ungefähr drei bis vier Metern unterhalb des Straßenniveaus in dichtem Schutt. Am Sonntagmorgen sollte die Leiche in der Gerichtsmedizin untersucht werden. Erst dann könne man genaue Auskunft zur Identität des Mannes geben, hieß es.

Nach unbestätigten Gerüchten soll es sich bei dem Toten um den 17-jährigen Bäcker-Lehrling handeln. Vermisst wird jetzt noch ein 23-jähriger Design-Student, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls unter dem Trümmerhaufen befindet.

Sorgen bereiten den Rettungskräften auch für diesen Sonntag erwartete neue Regenfälle. Daher werde der Bau eines Notdachs über dem Trümmerkegel vorangetrieben, um die verschütteten Bestände des Stadtarchivs vor Feuchtigkeit zu schützen.
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