Anhänger-Unfall: Menschliches Versagen und technische Mängel

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Der tödliche Unfall in Herzogenrath am 13. Oktober, bei dem sich ein Anhänger von einem Kleinlaster gelöst hatte, ist auf menschliches Versagen und technische Mängel zurückzuführen. Foto: Roeger

Herzogenrath/Düren. Der Alsdorfer Sachverständige hat nun das Gutachten zum Verkehrsunfall am 13. Oktober vorgelegt, bei dem sich ein zweiachsiger Anhänger von seinem Zugfahrzeug gelöst hatte und auf abschüssiger Fahrbahn in zwei Fußgänger gerollt war.

Gemäß Aussagen des Experten sei „von menschlichem Versagen und einem technischen Mangel” auszugehen, berichtet die Polizei bewusst kurz, mit Blick auf die Verfahren, die nun folgen werden, wie Sprecher Paul Kemen auf Anfrage erläutert.

Auch der Leitende Oberstaatsanwalt Robert Deller verweist auf den Prozess, stellt allenfalls fest: „Es war eine Kumulation von parallel verlaufenden Ereignissen.” Ein 38-jähriger Mann aus Düren war infolge des tragischen Unfalls gestorben, ein 53-jähriger Herzogenrather erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Gegen den Halter und Fahrer des Fahrzeugs, einen 40-jährigen Gartenbauunternehmer aus Übach-Palenberg, wird wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.
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