Angeblicher Selbstmord: Ermittlungen mühsam

Von: ddp
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<b>Viersen. </B>Die Ermittlungen nach dem zweieinhalb Jahre zurückliegenden scheinbaren Selbstmord eines 34-jährigen Mannes aus Viersen kommen nur langsam voran.

Seit Mitte Juni überprüft die Mönchengladbacher Mordkommission die angebliche Selbsttötung, bei der es sich vermutlich um einen Mord handelte. Dabei werde derzeit der Bekannten- und Freundeskreis des Opfers befragt, teilte ein Polizeisprecher mit. Ein konkreter Tatverdacht liege nicht vor.

Der 34-Jährige war am 16. Januar 2007 tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Neben ihm lag ein handgeschriebener Abschiedsbrief, in dem die Verzweiflungstat begründet wurde. Deshalb gingen die Ermittler zunächst von einem Selbstmord aus.

Wenige Monate später kamen in Viersen erste Gerüchte auf, die einen Selbstmord bezweifelten und von Mord sprachen. Auch kursierte ein anonymes Schreiben, das diese Gerüchte aufgriff.

Daraufhin veranlasste die Polizei eine Exhumierung des Toten und dessen Obduktion. Dabei fanden Rechtsmediziner Verletzungsspuren, die sich der Mann nicht selbst zugefügt haben konnte. Erschwert werden die Ermittlungen durch den Umstand, dass damals am Fundort der Leiche keine Spuren gesichert wurden.

Auch sucht die Polizei weiter Personen aus dem Umfeld des Opfers, um mehr über dessen Lebenssituation zu erfahren.
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