Ärger ums Klimacamp in Kerpen

Von: smb
Letzte Aktualisierung:

Kerpen/Köln. Wenn es nach dem Willen der Polizei des Rhein-Erft-Kreises geht, wird das ab dem 23. August geplante Klimacamp der Kohleaktivisten in Kerpen-Manheim ohne Zelte und Küchen stattfinden.

Diese Auflage bestätigte am Montag Thomas Krämer, der Sprecher des Kölner Verwaltungsgerichtes. Von eben diesem lassen die Klimaaktivisten diese Auflagen der Polizei seit Montag überprüfen.

Nach Meinung der Aktivisten sind die Zelte und Küchen für das Camp inhaltlich wichtig und „Teil einer politischen Meinungsäußerung“, wie Tina Keller von der Initiative „ausgeCO2hlt“ betont. Die Zelte seien unter anderem Symbol für die Belebung eines sterbenden Ortes. „Es sind schließlich keine Bierzelte“, sagt Keller. Daher habe die Initiative einen Eilantrag auf Aufhebung des Sofortvollzuges des polizeilichen Bescheides gestellt. Gegenüber unserer Zeitung wollte sich die Polizei mit Verweis auf das schwebende Verfahren nicht näher zu den Auflagen äußern.

Gerichtssprecher Krämer rechnet nicht vor Mittwoch mit einer Entscheidung. Derzeit hätte die Behörde die Möglichkeit, Stellung zu nehmen.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert