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Aachen: Anwälte Mitglieder einer Betrügerbande?

Von: stm
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Aachen. Zwei Aachener Anwälte sollen zu einer Bande gehören, die rund 300 gutgläubige Anleger um mehr als eine Millionen Euro betrogen hat.

Die Ermittler durchsuchten am Donnerstag die Kanzleien und Wohnungen der Juristen sowie weiterer Verdächtiger in Süddeutschland.

Die Anleger sollen mit horrenden Renditeversprechen von 1,5 Prozent pro Tag gelockt worden sein. Einer der Anwälte soll dabei, so der Verdacht der Staatsanwaltschaft, das Einzahlungskonto eröffnet und das eingehende Geld weiterverteilt haben. Der andere steht im Verdacht, einen Teil des Geldes „gewaschen” zu haben.

Kopf der Band soll kurioserweise ein weiterer Jurist sein, der seit Jahren im Aachener Gefängnis sitzt. Er wurde mehrfach wegen Anlagebetrugs verurteilt. Die beiden Aachener Anwälte sollen den mutmaßlichen Drahtzieher mehrfach in der JVA besucht haben.

Bei den Durchsuchungen sei „erhebliches Beweismaterial” gefunden worden. Mehrere hunderttausend Euro des erbeuteten Geldes konnte bereits vorher sichergestellt werden.
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