27-Jähriger wegen Überfalls auf Juwelier zu Haftstrafe verurteilt

Von: ddp-nrw
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Köln. Wegen eines schweren Raubüberfalls auf einen Juwelier hat das Landgericht Köln einen 27-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Das Gericht sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass der gebürtige Serbe gemeinsam mit einem bis heute unbekannt gebliebenen Landsmann im November vergangenen Jahres in der Kölner Altstadt einen Juwelier überfallen hatte und zunächst mit Schmuck und Uhren im Gesamtwert von rund 40.000 Euro geflohen war. Der Angeklagte hatte vor Gericht ein Geständnis abgelegt.

Der Juwelier hatte bei dem Überfall zunächst unbemerkt auf der Empore seines Geschäfts in der Werkstatt gesessen, während seine Ehefrau hinter der Ladentheke stand. Als der Geschäftsinhaber die vorgehaltene Pistole in der Hand des Mittäters sah, hatte er sich eine fünf Kilogramm schwere Standuhr gegriffen - eine Antiquität im Wert von 3000 Euro - und die Uhr dem Angeklagten an den Kopf geworfen.

Der Täter hatte zuvor mit einem mitgebrachten Hammer die Glasvitrinen im Fenster des Ladens eingeschlagen, Uhren und Schmuck zusammengerafft und alles in eine Sporttasche geworfen. Schwer verletzt hatte der Angeklagte schließlich den Laden mit der Beute und seinem Komplizen verlassen - die Flucht traten beide auf Fahrrädern an, die sie zuvor bereitgestellt hatten.

Aufgrund seiner Verletzungen kam der Angeklagte nicht weit und wurde nach wenigen Meter von Passanten, die die Verfolgung aufgenommen hatten, festgehalten. Von der Beute und dem unbekannten Mittäter fehlt bis heute jede Spur.
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