Nürburg/Nürnberg - 160.000 feiern Mega-Party bei Rockfestivals

160.000 feiern Mega-Party bei Rockfestivals

Von: Marco Pecht und Jörg Säuberlich, dapd
Letzte Aktualisierung:
Rock am Ring
Rockfans drängen sich beim Rockfestival Rock am Ring während des Aufritts der Heavy-Metal-Band Motörhead vor der Bühne. Foto: dpa

Nürburg/Nürnberg. Springen, toben, tanzen: Knapp 160.000 Musikfans haben am Wochenende in der Eifel bei „Rock am Ring” und in Nürnberg bei „Rock im Park” gefeiert. Die Zwillingsfestivals, bei denen die gleichen 85 Bands parallel auftreten, waren den Veranstalterangaben zufolge mit 85.000 Karten in der Eifel und 70.000 Tickets in Nürnberg bereits mehrere Monate vor Beginn am Freitag ausverkauft.

Ein Höhepunkt waren die Auftritte von Metallica am Freitag auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg und am Samstagabend auf der Rennstrecke Nürburgring. Die US-Metal-Band zelebrierte Hits aus ihrem „The Black Album” wie „Enter Sandman” oder „Nothing Else Matters” unter großem Jubel. Mit viel Feuerwerk und Flammenwerfern auf der Bühne krönten sie den Hardrock-Samstag am Nürburgring.

Komödie trifft Hardrock

Bevor die Kanadier von Billy Talent ihre bekanntesten Lieder wie „Fallen Leaves” spielten, sorgte am Samstag bei „Rock am Ring” Musiker und Schauspieler Jack Black mit Tenacious D für komödiantische Einlagen. Etwas ruhiger ging es auf der Alternastage zu: Dort hatten unter anderem die englische Rockband Keane und die schwedischen Alternativ-Rocker von The Hives Auftritte.

Für den Abschluss wurden am Sonntagabend auf der Hauptbühne die Punkrocker der Toten Hosen erwartet. Sie feiern auf der Rennstrecke ihr 30-jähriges Bestehen. Vorher sollten noch The Offspring und die Dropkick Murphys auf der Hauptbühne auftreten. Hauptattraktion am Freitag war die US-Gruppe Linkin Park, die am Sonntagabend das Festival in Nürnberg beendet sollte.

„Was will der Hip-Hop-Idiot bei Rock im Park?”

Einen Überraschungserfolg gab es am Samstag in Nürnberg für einen Musiker aus Baden-Württemberg. Der Rapper Cro, wie immer versteckt unter einer Panda-Maske, lockte zahlreiche Besucher zur kleineren „Alterna-Stage”. Der Künstler hatte selbst nicht mit so viel Zuspruch gerechnet. Zu Beginn seines Auftritts sagte er: „Manche von euch fragen sich bestimmt: Was will der Hip-Hop-Idiot bei Rock im Park?”

Doch angesichts anhaltender Menschenströme konnte sich Cro mit dem Satz freuen: „Oh mein Gott - es wird immer voller.” Schließlich verriet er auch, warum er die Maske trägt: „Weil ich so furchtbar schüchtern bin.”

Mit etwas albern wirkenden Mönchskutten trat später am selben Platz, aber mit weniger Zuhörern die Band Caligola auf - das neue Projekt der Mando-Diao-Rocker Björn Dixgard und Gustav Noren aus Schweden. Dabei setzten sie zu Beats der Salazar Brothers vor allem auf tanzbare Töne. Am meisten Beifall gab es für die Single „Forgive Forget”.
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