Herzogenrath - Zeichen der Hoffnung und der Solidarität

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Zeichen der Hoffnung und der Solidarität

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Das Dunkel erhellen: Die Pfadfinder nehmen das Friedenslicht entgegen und bringen es zu den Menschen in den Gemeinden.

Herzogenrath. „Mit Frieden gewinnen alle“ – das ist das Motto der diesjährigen Aktion Friedenslicht. Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland werden das Licht aus Bethlehem wieder verteilen. Sie tragen es in Krankenhäuser, Kindergärten, Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, in Asylbewerberheime, Rathäuser, Einkaufszentren und den Bundestag.

Sie bringen es zu Menschen im Alltag und zu Menschen in besonderen Situationen. Sie bringen es zu jenen, die im Rampenlicht und zu denen, die am Rande stehen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität – unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Es wird an alle Menschen verteilt, die guten Willens sind und sich Frieden wünschen.

Allein im vergangenen Jahr fanden in Deutschland über 200 Aussendefeiern statt, unzählige Male wurde die Flamme weitergegeben. Die 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem einen kleinen Beitrag zum Frieden leisten.

Dabei folgen sie dem Auftrag des Gründers Lord Robert Baden-Powell, der sagte: „Niemand weiß, welche Form der Frieden haben wird. Eines ist aber wesentlich für einen dauerhaften Frieden: Der Wechsel zu engerer gegenseitiger Verständigung, der Abbau von Vorurteilen und die Fähigkeit, mit dem Auge des anderen Menschen in freundlicher Sympathie zu sehen.“

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch sein besonderes Engagement ausgezeichnet hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem. Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendegottesdienst weiterverteilt.

Die Pfadfinder des Stammes Kämpchen-Bank werden das Friedenslicht am 3. Adventssonntag um 18 Uhr am Ehrenmal in Kohlscheid in Empfang nehmen und gemeinsam mit vielen Pfarrmitgliedern in einer Prozession nach St. Katharina bringen, wo eine Friedenslicht-Andacht stattfindet.

Am 4. Adventssamstag, 22. Dezember, werden dann die Wölf-linge das Licht in die Kirche St. Mariä Heimsuchung in Kämpchen tragen, um 18.30 Uhr den Gottesdienst mitgestalten und zudem Friedenslichtkerzen verkaufen, so dass die Besucher das Licht schließlich auch mit nach Hause nehmen können.

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