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„Xynthia”: 2500 Festmeter Holz im Würselener Wald umgerissen

Von: lo
Letzte Aktualisierung:
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Viel Arbeit: Mit Kettensägen beseitigen die Forstexperten auch im Würselener Wald das von Orkantief „Xynthia” hinterlassene Chaos. Foto: Silvia Kurth

Würselen. Orkantief „Xynthia” ist abgezogen, und im Würselener Wald geht es so ruhig zu wie selten. Kaum ein Auto ist auf dem Parkplatz kurz hinter dem Gut Schwarzenbruch zu sehen, und auch im Stadtwald selbst tummeln sich kaum Jogger oder Spaziergänger.

Vernünftig dürfte das Försterin Susanne Gohde finden, denn „Xynthia” hat eine Menge Schäden im Stadtwald verursacht, die die Försterin mit ihren Kollegen so schnell nicht beseitigen kann. „Ich empfehle allen Bürgern dringend, den Wald in den nächsten Tagen noch zu meiden. Die Wege sind nicht gesichert, in den Bäumen hängen noch Äste, die mit der nächsten Böe herunterstürzen können.”

Erwischt hat „Xynthia” aber nicht nur Äste und Zweige, die noch zuhauf auf den Waldwegen liegen. Auch viele umgestürzte und entwurzelte Bäume, teils deutlich über zehn Meter hoch, zeugen noch von der ungeheuren Kraft des Orkans. Gohde: „Ich schätze, dass allein im Würselener Wald rund 2500 Festmeter Holz vom Sturm umgerissen wurden. Die Auswirkungen sind Kyrill durchaus ähnlich, die Schäden sind nur etwas geringer”, betont die Expertin.

Viel Arbeit liegt also vor der Försterin und ihren Mitarbeitern, denn schließlich muss Gohde nicht nur den Würselener, sondern auch den Eschweiler Stadtwald betreuen. „Unsere Priorität haben wir dabei zunächst auf die Sicherung der Straßen gelegt, was mit Hilfe der Feuerwehr auch schnell funktioniert hat”, erläutert sie.

Die Arbeiten auf den Waldwegen werden aber noch mindestens einige Tage andauern - auch, weil die Region besonders hart getroffen wurde. „Ich habe den Eindruck, dass Eschweiler und Würselen in eine regelrechte Windschneise gefallen sind, die sich bis zur Nordeifel hinzieht”, stellt Gohde fest.
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