Wurfsendung der SPD Kellersberg stößt auf Kritik

Von: hob
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Seine Antwort auf die SPD-Info: Manfred Dreschers ruft mit seinen Plakaten die Kellersberger zur Achtung auf. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Offensichtlich hat der SPD-Ortsverein Kellersberg nach dem Aufbegehren seiner Stadtteilbürger und dem ortsansässigen Sportclub gegen drohende Schul- und Sportplatzschließung sowie Abrissplänen Erklärungsbedarf.

In einem vierseitigen Schreiben als Briefkastenzustellung an die Kellersberger, unterzeichnet von den SPD-Ortsverein- und Ratsmitgliedern Detlef Loosz, Marc Schlösser sowie dem Städteregionsabgeordneten Jürgen Neesen, erläutern die Genossen die Absichten der „Gestaltungsmehrheit” von SPD, ABU und FDP.

Überschrieben mit „Stilvoll wohnen statt Fußball kicken” wird auf eine zielorientierte Weiterverfolgung der Bebauungspläne für das Sportplatzgelände an der Husemannstraße verwiesen, deren Ursprung bereits sieben Jahre zurück läge. 2,5 Millionen Euro versprechen sich die Kommunalpolitiker von einer möglichen Nutzung als Baugebiet. „Das tut dem städtischen Etat sicherlich gut”, verheißen die Autoren.

„Garagenhof statt VHS” ist ein weiterer Absatz überschrieben. Dabei soll, wie vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Gustl Rinkens auch im Namen von ABU und FDP in der letzten Ratssitzung vor den Sommerferien vorgetragen, das Gebäude am Ostring, derzeit genutzt von der VHS, „niedergelegt” werden und anstelle des Schulgebäudes „ein moderner, architektonisch schön anzusehender Garagenhof” errichtet werden, der „keine Dauerlösung” darstellen müsse.

Demgemäß könnte in Folge der Garagenhof von architektonischer Schönheit einem ansprechenden Wohnraum weichen.

Gar nicht einverstanden, vor allem mit dem Sprachduktus des Infoblattes, ist Manfred Dreschers. Als Ehrenmitglied des SC Kellersberg wirft er bezüglich des Schreibens einige Kritikpunkte auf, die er ebenfalls als Info für die Kellersberger Bürger verbreitet hat: „Rund 30 DIN A4-Plakate habe ich in Kellersberg aufgehängt.” Seine Botschaft: Schul- und Sportplatzschließung sind „nicht im Sinne der Kellersberger Bürger”.
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