Würselen - Würselener Stadtgespräch zur Zukunft des Medizinischen Zentrums

CHIO-Header

Würselener Stadtgespräch zur Zukunft des Medizinischen Zentrums

Von: -ks-
Letzte Aktualisierung:
6612290.jpg
Er hält die Zukunft des medizinischen Zentrums in den Händen: René A. Bostelaar. Foto: Karl Stüber

Würselen. Das Medizinische Zentrum (MZ) wird kräftig „umgekrempelt“. Dabei ist es mit der Fertigstellung des Neubaus am Standort Marienhöhe – hierfür werden 22 Millionen Euro investiert – nicht getan. Weitere 18 Millionen Euro sollen gemäß „Masterplan 2018“ investiert werden, um das Krankenhaus, das im Jahre 75.000 Patienten zählt (davon 25.000 stationär), zukunftsfähig zu machen. Derzeit schreibt das MZ kräftig rote Zahlen.

Das wollen die Eigentümer Städteregion Aachen und Knappschaft-Bahn-See durch Modernisierung und Neuordnung der beiden Standorte Marienhöhe und Bardenberg nachhaltig ändern. Dabei wollen die Verantwortlichen im Prinzip die schon vor Jahren rein rechtlich vereinbarte Fusion der beiden Krankenhäuser auch konsequent strukturell vollziehen, um Kosten zu sparen sowie die Effizienz und die Qualität der medizinischen Versorgung zu steigern.

Dabei wird die Zahl der Betten am Standort Bardenberg von 278 auf dann nur noch 116 reduziert. Viele Bereiche werden am Standort Marienhöhe konzentriert. In Bardenberg entsteht ein Zentrum für Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Pulmologie (Lungenheilkunde) mit einer Station für Beatmungsentwöhnung. Zudem soll die gesamte Aus- und Fortbildung in Alten- und Krankenpflege in Verbindung mit einem Konferenzzentrum in Bardenberg entstehen.

Was der Masterplan im Einzelnen vorsieht und welcher Ablaufplan damit verbunden ist, wird am Mittwoch, 20. November, MZ-Geschäftsführer René A. Bostelaar beim „Würselener Stadtgespräch“ mit dem Thema „Operation MZ“ im Alten Rathaus, Kaiserstraße, erläutern – Beginn 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Ärztliche Direktor des MZ, Prof. Dr. Christoph M. Kosinski, nimmt Stellung zu Aspekten der medizinischen Qualität. Städteregionsrat Helmut Etschenberg vertritt die Eigentümerseite. Das MZ gehört zu gleichen Teilen der Städteregion Aachen und der Knappschaft-Bahn-See, die für diese Veranstaltung leider keinen Vertreter entsenden kann, wie es auf Anfrage hieß. Würselens Bürgermeister Arno Nelles wird zu Aspekten der Stadtentwicklung befragt. So befürchten zum Beispiel Gewerbetreibende in Bardenberg Kaufkraftverlust und Verfall der Immobilienpreise.

Dr. Lothar Franz Nossek, Allgemeinmediziner mit Diabetologischer Schwerpunktpraxis in Alsdorf und Vorsitzender der Kreisstelle Kreis Aachen der Ärztekammer Nordrhein, vertritt die Sichtweise und Interessen der niedergelassenen Ärzte im Umfeld des MZ.

Zudem wird der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Handel, Handwerk, Gewerbe und Industrie Würselen (Arge), Manfred Wirtz, Stellung nehmen zu möglichen Auswirkungen des „Masterplans 2018“ auf die Geschäftswelt in Würselen. Moderiert wird die Veranstaltung von unserem Redakteur Karl Stüber. Fragen aus Reihen der Besucher des Stadtgesprächs sind ausdrücklich erwünscht.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert