Würselener Fußball-Nachwuchs tritt ab sofort in Spielgemeinschaft an

Von: ehg/nide
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Besiegelt: (v.l.) Paul Jünger (Sparta), Hans Franzen (Rhenania) und Kornel Gülpen (DJK Armada) unterzeichneten, Stephan Nussbaum (oben v.l.), Oliver Wienchol, Axel Klehr, Uli Fischer und Eckart Mohren bezeugten den Vertrag. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Der SV Rhenania Würselen, der FC Sparta Würselen und die DJK Armada Euchen-Würselen haben eine Jugendspielgemeinschaft gegründet. Bei der Unterzeichnung unterstrichen die drei Vorsitzenden – Hans Franzen, Paul Jünger und Kornel Gülpen – unisono: „Wir freuen uns, unseren Jugendfußballern künftig eine noch bessere und nachhaltigere sportliche Perspektive geben zu können.“

Ab sofort werden acht Jugendmannschaften als Spielgemeinschaft der drei Vereine am Spielbetrieb teilnehmen. „Nun können wir allen Kindern und Jugendlichen in unseren gemeinsamen Mannschaften sowohl ein alters- als auch ein leistungsgerechtes Training anbieten.“ Zielsetzung der Kooperation sei, „unseren Kindern und Jugendlichen sowohl in der Breite als auch in der Spitze ein nachhaltiges Angebot unterbreiten zu können“.

Was für den einzelnen Verein in der momentanen Konstellation in Würselen aus diversen Gründen nicht möglich sei. Es fehlten sowohl die finanziellen Ressourcen als auch die entsprechenden Sportstätten. Weiterhin legten die Vorsitzenden zur Begründung ihres Schrittes dar, dass es in den vergangenen Jahren aus nicht erklärlichen Gründen zu Ausfällen einzelner Jahrgänge gekommen sei. Im schlechtesten Falle habe das Auswirkungen auf drei Altersstufen haben können. Das habe bei Eltern und Jugendlichen zu Untersicherheiten über die weitere sportliche Zukunft in ihrem Verein geführt und auch einzelne in jüngeren Jahrgängen spielende Kicker zu Vereinswechseln bewegt.

Feststellen mussten die Vorsitzenden, dass es allen Vereinen zwar mehrfach gelungen sei, mit einzelnen leistungsstarken Jahrgängen in höhere Ligen aufzusteigen. Das neue Niveau habe aber von den nachfolgenden Jahrgängen nicht mehr gehalten werden können, weil Nachwuchs aus dem eigenen Verein nicht zu rekrutieren gewesen sei. Daraus hätten Vereinswechsel spielstarker Nachwuchsakteure resultiert, besonders zu Vereinen in anderen Kommunen. Da nun in allen Altersklassen mindestens zwei Mannschaften gemeldet werden können, wollen die drei Vereine in Breite und Spitze für Kontinuität sorgen und allen Kindern und Jugendlichen langfristig eine Heimat bieten. Der erste große Schritt dazu war die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.

Zudem werden alle Mannschaften in der Kreisliga starten. „Wir hätten gerne die D-Jugend weiter in der Sonderliga gehalten, aber das geht aufgrund der kompletten Neugründung nicht“, sagt Eckhart Mohren. „In nächster Zeit werden wir das Gespräch mit der Stadt suchen, auch um vielleicht das Projekt Kunstrasenplatz anzustreben.“ Vielleicht helfen ja neue Sponsoren weiter, sodass die Spielgemeinschaft Aushängeschild der Stadt werden könne...

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