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Würselen trägt HGG-Stiftung mit

Von: gp
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Würselen. Auch Oberstudiendirektor Christoph Barbier wurde auf der Tribüne des Ratssaal Zeuge, als das „Stadtparlament” in seiner letzten Sitzung der laufenden Wahlperiode eine für die Zukunft des Heilig-Geist-Gymnasiums (HGG) so wichtige Entscheidung traf.

1.237.500 Euro legt Würselen in die Spiritaner-Stiftung ein, damit die Schule in Broich langfristig gesichert wird.

Sprecher aller Fraktionen stellten fest, dass der unlängst vom Rat formulierte Fragenkatalog zur Zufriedenheit beantwortet worden sei. So wird garantiert, falls die Spiritaner die Schule nicht mehr weiter betreiben wollen, dass die Stadt ihr eingelegtes Geld komplett zurückbekommt.

Auch die Kommunalaufsicht beim Kreis Aachen hatte die freiwillige Leistung genehmigt. Landrat Carl Meulenbergh bestätigte, dass die Zustiftung „haushaltsrechtlich nicht beanstandet wird”.

Bürgermeister Werner Breuer zeigte sich „glücklich über die Entscheidung” und wünschte dem HGG „alles gute für die weitere Zukunft”.

Lediglich SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix entdeckte einen „Wermutstropfen”. Er warf Bürgermeister Breuer vor schlecht verhandelt zu haben und monierte die mangelnde Transparenz im Verfahren.

Mit Verspätung sei der Rat in dieser schulpolitisch wichtigen Entscheidung eingebunden worden. Während Alsdorf mit rund 300 Schülern fast die gleiche Zahl wie Würselen am HGG unterrichten lassen, zahle die Nachbarkommune mit 562.500 Euro nur 15 Prozent an der Gesamtsumme der kommunalen Leistungen, Würselen trage 34 Prozent. Herzogenrath beteiligt sich mit 463.000 Euro (13 Prozent), Baesweiler mit 187.000 Euro (fünf Prozent) und der Kreis Aachen legt 1,2 Millionen (33 Prozent) ein.

Laut Meulenbergh, der das Zustandekommen des Finanzierungsmodell maßgeblich moderierte, dokumentieren Kreis und Städte, „dass Bildung und ein plurales Schulangebot einen besonders hohen Stellenwert haben”. Dies trage auch dem erklärten Elternwillen von mehr als 1000 Schülern eindrucksvoll Rechnung.
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