Wohnanlage als Impuls für die Stadtentwicklung

Von: fs
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Wachsen und gedeihen: Zum Richtfest schenkte Bürgermeister Christoph von den Driesch (3.v.l.) dem Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Sprothen einen Apfelbaum. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Fast zeitgleich mit dem 90-jährigen Bestehen der Gemeinnützigen Baugenossenschaft eG Herzogenrath, Gründungsdatum war der 12. September 1923, wird nun erstmals im Stadtteil Merkstein Richtfest gefeiert. Auf dem alten Gelände des Fuhrmannshofes an der Kirchrather Straße 80/82 erstellt die Baugenossenschaft eine Wohnanlage mit 22 öffentlich geförderten barrierefreien Wohnungen.

 Die Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen sind in drei miteinander durch eine gemeinsame Kellergarage verbunden Baukörpern angeordnet. Alle Wohnungen sind mit Balkonen ausgestattet und per Aufzug bequem erreichbar.

Paul Sprothen, Aufsichtsratsvorsitzender der Baugenossenschaft: „Seit dem Baubeginn im Frühjahr dieses Jahres sind wir mit dem Bau der neuen Wohnanlage ,Am Fuhrmannshof‘ im Stadtteil Merkstein weit vorangeschritten. Der Rohbau steht, die Fenster werden eingebaut, die Fassade wird schon verklinkert, die Innenausbauten sind in vollem Gange und, was für das Richtfest ganz wichtig ist, das Dach ist drauf.“

Eine wichtige Rolle

269 Mietwohnungen nennt die Baugenossenschaft in Herzogenrath-Mitte ihr Eigen, 16 Wohneinheiten stehen in Kohlscheid und jetzt kommen 22 Wohneinheiten in Merkstein dazu. Der Herzogenrather Bürgermeister Christoph von den Driesch gratulierte dem Bauträger, der nach 17 Jahren wieder einmal Richtfest feiern konnte: Die Genossenschaft übernehme eine wichtige Rolle in allen drei Stadtteilen. „Für die Stadtentwicklung, ganz besonders für Merkstein, ist von Bedeutung, dass hier eine neue Möglichkeit des Wohnens entsteht.“ Generationen könnten sich mitten im Stadtteil begegnen, eine neue Heimat finden, Austausch und gute Nachbarschaft entwickeln.

Mit den künftigen Bewohnern, die zahlreich erschienen waren, feierten Handwerker, Bauherren und Rats- und Genossenschaftsvertreter gemeinsam mit dem Bürgermeister ein zünftiges Richtfest. Zimmermann Stefan Heinrichs sprach den obligatorischen Richtspruch und ließ das Schnapsglas auf dem Boden zerschellen. „Auf dass ein jeder Splitter Glück bringen möge!“

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