Windkraftanlagen: Militär erwägt weitere Gegenmaßnahmen

Von: -ks-
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Windkraftanlage
Gefährden bei Alsdorf geplante Windkraftanlagen die Bündnisfähigkeit des Nato-Mitglieds Bundesrepublik? Das Bundesverteidigungsministerium hat für die Nato-Airbase Geilenkirchen-Teveren erhebliche Bedenken angemeldet. Symbolbild: dpa

Alsdorf/Geilenkirchen. Wie geht es mit den bei Alsdorf geplanten Windkraftanlagen weiter? Das Bundesverteidigungsministerium hatte für die Nato-Airbase Geilenkirchen-Teveren und die von dort aus operierenden Awacs-Maschinen erhebliche Bedenken angemeldet, da die rund 146 Meter hohen Anlagen und die Rotoren das Radar und somit die Flugsicherheit beeinträchtigen würden.

Allerdings war das Verwaltungsgericht Aachen dieser Auffassung nicht gefolgt und hatte dem Unternehmen Recht gegeben, das diese Anlagen in der extra hierfür ausgewiesenen Konzentrationszone am Stadtrand von Alsdorf mit Blickrichtung Boscheln (Geilenkirchen) errichten will.

Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte jetzt das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mit, dass die schriftlichen Urteilsgründe des Verwaltungsgerichtsprozesses mittlerweile bei dem zuständigen Fachreferat dieses Amtes in Bonn vorliegen.

Eine gründliche und abschließende Auswertung der Urteilsgründe, die Grundlage für eine Entscheidung über die Einlegung von Rechtsmitteln sein könnte, sei noch nicht erfolgt. Diese werde sich auch deshalb noch ein wenig hinziehen, da zuvor eine Abstimmung mit den militärischen Fachdienststellen sowie den bisher für die Prozessführung zuständigen Prozessvertretern erfolgen soll.

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