Wilder Müll bleibt ein Problem

Von: Georg Pinzek
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Holzeinschlag im Stadtwald: Rund 1600 Festmeter sind 2014 vorgesehen. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Der Forstwirtschaftsplan 2014 ist vom Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement ohne Wenn und Aber an den Rat zur weiteren Beschlussfassung verwiesen worden. Nach Angaben von Försterin Susanne Gohde ist ein Holzeinschlag von rund 1600 Festmetern vorgesehen.

Dabei beträgt der Anteil der Fichte etwa 48 Prozent. Laubhölzer wie Roterle, Roteiche und Birke sind mit 17 Prozent angegeben, Pappel 15, Buche acht und Lärche fünf Prozent.

Zur Schonung des Waldbodens und der -bestände würden die Holzrückearbeiten mit modernen Forstmaschinen vorgenommen, die möglichst bei trockener oder bei kalter Witterung eingesetzt würden. Möglichst sollen dabei auch Rückepferde zum Einsatz kommen. Bis zum Frühjahr 2014 sind laut Försterin Gohde Pflanzungen von 5800 Stück Laubholz vorgesehen.

2013 waren es rund 3600 Stück. Erklärtes Ziel sei es, krisengeschädigte Waldbestände in artenreiche Mischwälder umzuwandeln. Der Schwerpunkt der Pflanzmaßnahmen liege in den Bereichen der Waldränder. Im Bereich des Wegebaus sieht die Planung für 2014 die Instandsetzung von Deckschichten im Bereich von Pley (Altes Fahrloch) sowie die Beseitigung von Schlaglöchern auf den Parkplätzen vor.

„Die Bedeutung des Würselener Stadtwaldes als stark frequentiertes Naherholungsgebiet, in dem aber auch den Belangen des Naturschutzes und der Landschaftspflege ein hoher Stellenwert eingeräumt wird, ist überdurchschnittlich hoch“, bemerkt Försterin Gohde zum Stichwort Sozialfunktion. So gelte auch weiterhin das Augenmerk auf die Instandsetzung von Bänken, Schutzhütten und Infotafeln.

Bedauerlicherweise sei nach wie vor eine Menge wilder Müll entlang der Waldstraßen und Parkplätze zu beseitigen. Im kommenden Jahr sollen neue Wanderwegkarten an den Parkplätzen des Würselener Waldes aufgestellt werden.

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