Wettbewerb für Grundschulklassen erfährt viel Unterstützung

Von: Conny Stenzel-Zenner
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Stolz präsentieren sich die G
Stolz präsentieren sich die Gewinner: 1. Klasse: Julia Woll (1. Platz), Meo Müller (2.), Alexander Molter (3.), 2. Klasse: David Steuchly (1.), Sonja Polyzoides (2.), Max Krings (3.), 3. Klassen: Nina Holtmanns (1.), Jana-Marie Zenner (2.), Juliane Dümont (3.), 4. Klassen: Sina Ahrens (1.), Artur Erxleben (2.), Luisa Fuest (3.). Foto: ny

Würselen. „Die kleine Raupe Nimmersatt”, „Ein Leben im Tag von Pablo Picasso” oder „Das Eichhörnchen”: 71 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren haben gelesen, gelesen und gelesen.

Sie haben sich in Bücher vertieft, sie sind abgetaucht in Geschichten, haben über Pferde und Schmetterlinge gelesen, aber auch über Müllmänner und Feuerwehrleute. Als sie am Ende eines Buches waren, haben sie sich im Computer eingeloggt und haben über das sogenannte „Antolin”-Programm Fragen zu den Büchern beantwortet. Am Ende wurden Punkte gezählt, weshalb jetzt 12 Kinder aus Würselen als Gewinner wissen, dass sie in den letzten zehn Wochen wirklich sehr, sehr viel gelesen haben.

Der Lesewettbewerb für Kinder der 1. bis 4. Grundschulkassen ist zu Ende. Die Kulturstiftung Würselen, unterstützt von der Stadtbücherei Würselen und dem Förderverein Stadtbücherei Würselen hatte diesen Wettbewerb beim Stadtfest am 8. Mai gestartet. „Wir haben den Wettbewerb mit den Büchern des Antolin Programms aufgebaut. Da gab es reichlich Lesestoff in der Stadtbücherei”, sagte Monika Silberer Luderich, Leiterin der Stadtbücherei.

Was bedeutet Antolin? Verschiedene Verlage suchen Kinder- und Jugendbücher für dieses Programm aus und stellen diese Bücher den Kindern im Internet vor. Von der Stadt haben die Schulen Zugangslizenzen zu diesem Programm erhalten, das sich selbst als „innovatives Online-Portal” zur Leseförderung betrachtet und bereits ausgezeichnet wurde.

Mit Hilfe des Antolin-Programms

Die Kinder können sich mit Passwörtern einloggen und Punkte sammeln, wenn sie nach dem Lesen eines Buches Fragen zu der Lektüre richtig beantworten. In der Stadtbücherei gibt es viele Bücher des Antolin-Programms, die extra beschriftet sind. Ende 2010 hatte die Kulturstiftung den Bestand mit einer Bücherspende von 124 Büchern für Kinder und Jugendliche aufgestockt.

„Diesen Anreiz nutzten wir für unseren Wettbewerb”, sagte Angela Ortmanns Dohrmann. „Diejenigen, die in zehn Wochen die meisten Punkte gesammelt haben, bekamen die Hauptpreise, 3 Buchgutscheine im Wert von 25, 20 und 15 Euro, jeweils für alle vier Klassenstufen. Alle anderen, die mitgemacht haben, bekamen einen Gutschein von 5 Euro.” Das Preisgeld von 535 Euro hat die Kulturstiftung finanziert. „Das ist gut eingesetztes Kapital, denn lesen bildet die Kinder, fördert den Sprachgebrauch, regt die Phantasie an und öffnet völlig neue Welten”, begründete Achim Großmann, Vorsitzender der Kulturstiftung, das Projekt.

Für die Stadtbücherei hatte dieses Projekt einen positiven Nebeneffekt: „Gefühlt haben wir unglaublich viele Bücher immer wieder in die Regale räumen müssen, viel mehr als üblich”, sagte Monika Silberer Luderich, die noch keine offiziellen Ausleihzahlen kannte. Die vielen Kinder haben tolle Bücher entdeckt - und wollen oft wieder kommen.
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