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Wer ist die beste Nachwuchsband in der Region?

Von: Daniel Gerhards
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Junge Musiker begeistern das Publikum: Bei der Vorrunde zum CAP Music Contest müssen Nachwuchsbands wie hier „SyntaXerror” ihr Können unter Beweis stellen. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Die Suche nach der besten Nachwuchsband der Region hat begonnen. 13 Bands aus der Städteregion und den Kreisen Heinsberg und Düren haben im Malteser Jugendtreff in Setterich bei der Vorrunde des „CAP Music Contest” aufgespielt. Das Ergebnis steht noch nicht fest.

Insgesamt kamen knapp 400 junge Musikfans, um sich die Bands anzuhören. Damit war der Jugendtreff beinahe ausverkauft. Das Publikum bekam dabei viele unterschiedliche Stilrichtungen geboten. So spielte die Band „A Drop in the Ocean” „richtig harten Death Core” wie Baesweilers Jugendbeauftragter David Frings präzisierte. Dagegen spielte „MTM” mit Cachon und Akustikgitarre zum Gesang einer jungen Sängerin. „So soll es auch sein. Jeder kann hier seine Musik präsentieren”, erklärte Frings.

Ein bekanntes Gesicht tauchte beim Auftritt der Linnicher Band „Highway of Sorrows” auf. Sänger Marcel Pluschke erreichte bei der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar” die Top-Ten. Und auch beim „CAP Music Contest” mussten die jungen Musiker eine fachkundige Jury überzeugen. Mitglied der Jury ist Wolfgang Brand. Der Festival-Organisator und Förderer talentierter Bands ist zum dritten Mal als Preisrichter dabei. „Alle Bands haben ihre Qualitäten und Schwächen. Aber man muss sagen, dass das Niveau von Jahr zu Jahr steigt”, sagte Brand, der in Musikerkreisen „Sir Wolly” heißt. „Ich finde das super, dass die sich zusammenraufen und alles aus sich rausholen”, lobte Wolfgang Brand.

Die acht Finalteilnehmer wählen Brand und seine Jury-Kollegen allerdings nicht allein aus. Zu 50 Prozent zählen die Noten der Jury. Dazu zählt das Votum des Publikums. Jeder Zuschauer konnte sich per Stimmzettel mit Erst- und Zweitstimme für seine Favoriten aussprechen.

Einen starken Auftritt legte die Baesweiler Band „SyntaXerror” hin. Sie spielte laute Rockmusik. In einem Stück kombinierte sie Rap mit Gitarren und Schlagzeug. Das begeisterte das Publikum: Sie sangen mit, tanzten und forderten lauthals eine Zugabe. „SyntaXerror” gewann den Band-Wettbewerb bereits vor zwei Jahren. „Im vergangenen Jahr hatten wir noch nicht genug neue Lieder”, erklärt Sänger Christian Görtz, 19 Jahre. Nun steht das neue Programm - ausschließlich mit eigenen Stücken. Ob der Titel gleich noch einmal rausspringt, ist für Görtz dabei nicht entscheidend: „Uns geht es um die Auftritte, um das Gefühl, auf der Bühne zu stehen.”

Gerade die Chance, auf der Bühne vor einem relativ großen Publikum zu stehen, sei das tolle am Music Contest. „Es ist für junge Bands aus der Region gar nicht einfach, die Möglichkeit zu bekommen, auf einem Konzert aufzutreten. Was nutzt das ganze Proben, wenn man nicht auf der Bühne stehen kann”, erklärte Görtz.


Bei der Endrunde am 8. Juli am Bergfoyer des Carl-Alex-Parks entscheidet die Jury allein über Sieg und Niederlage. „Damit wollen wir Bands, die eine etwas weitere Anreise haben, nicht benachteiligen”, erklärt Frings. Dort solle dann echte Festival-Atmosphäre herrschen. Es gibt die Möglichkeit zum Picknick. Und bei vorheriger Anmeldung kann man auch auf dem Zeltplatz nahe der Halde übernachten.

Die Ergebnisse der Vorrunde sind in Kürze auf der Internetseite der Stadt Baesweiler unter htttp://www.baesweiler.de einzusehen.


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