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Weiterhin kein eigenes Jugendamt

Von: ger
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Baesweiler. Einen Blick zurück auf die Arbeit der Verwaltung warfen die Kommunalpolitiker des Ausschusses für Jugend und Soziales. Sie zogen ein positives Resümee zur Woche der Jugend.

Unter den 30 Einzelveranstaltungen seien insbesondere der „Lach-Möwen-Löwen-Tag”, das „Glühwürmchen- und Dschungel-Fest” und der „CAP-Band-Contest” große Erfolge gewesen. Das finanzielle Defizit aus der Woche der Jugend bezifferte die Verwaltung auf rund 4400 Euro. Dieses Minus teilen sich die Städteregion und Baesweiler.

Aufgrund geringerer Anmeldezahlen konnte in den vergangenen Ferien nur eine städtische Ferienfahrt in die Eifel organisiert werden. Der Grund: Eine größere Gruppe Jugendliche, die in den vergangenen Jahren regelmäßig mitgefahren ist, habe nun die Altersgrenze von 15 Jahren überschritten, erklärte Beigeordneter Frank Brunner.

Auch für die Seniorenarbeit der Verwaltung fand der Ausschuss lobende Worte. Bei der Woche der Senioren nahmen 1490 ältere Baesweiler teil - ein neuer Rekord. Allein zum Seniorenabend in der Turnhalle des Gymnasiums kamen 700 Gäste.

Strittig war die Einschätzung, ob der Container im Jugendcamp am Fuß der Halde gewinnbringend genutzt wird. Rolf Beckers (Grüne) forderte die Verwaltung auf, sich Gedanken zu machen, „wie man das Jugendcamp positiv in die Arbeit einbinden kann. Dort haben wir eine Einrichtung, die 75.000 Euro gekostet hat. Und die ist bisher so gut wie nicht genutzt worden.” Wolfgang Scheen (CDU) forderte mehr „Geduld”: „Welche Aktionen dort gemacht werden, sollten wir den Fachleuten überlassen.”

Da der Container erst wenige Monate zur Verfügung stehe, sei ein solcher Schluss voreilig. Ebenso wurde über den Antrag der Grünen beraten, im Stadtgebiet einen „mobilen Jugendbus” einzusetzen. Dies lehnte der Ausschuss mit Rücksicht auf die Kosten ab. Neben der Anschaffung des Busses müsse man mit rund 2500 Euro jährlich für Versicherung, Steuern, Instandhaltung und Sprit rechnen. Laut Verwaltung reichen die bestehenden Angebote der offenen Jugendarbeit.

In Sachen Jugendarbeit möchte die Verwaltung weiter mit der Städteregion zusammenarbeiten. Baesweiler hat kein eigenes Jugendamt. Nach der turnusmäßigen Überprüfung dieser Zusammenarbeit erklärte Brunner: „Die wesentlichen Aufgaben können durch die Mitarbeiter der Städteregion wahrgenommen werden.” In der nächsten Ratssitzung wird dieses Thema erneut zur Diskussion stehen.
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