Würselen - Weiterer Vandalismus: Halden-Treppe erneut gesperrt

Weiterer Vandalismus: Halden-Treppe erneut gesperrt

Von: Georg Pinzek
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Sicherheit geht vor: Der Aufgang zur kleinen Kalkhalde ist mit einem Absperrgitter verbarrikadiert. Unbekannte haben in weiten Teilen die Absturzsicherung demontiert. Foto: Georg Pinzek

Würselen. Der Kalkhaldenpark in Würselen bleibt weiter Ziel böswilliger Zerstörungswut. Erneut musste jetzt der Aufgang zur kleinen Halde aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

„Das ist eine Mischung aus Wut und Trauer”, sagt der Technische Beigeordnete Till von Hoegen beim Blick auf das Ausmaß der Schäden. Laufend kommen weitere Schmierereien an den Betonsitzstufen der großen Halde hinzu, auch der Sockel der Teichanlage am Dreiecksplatz wird immer weiter mit Farbe besprüht. Die verkohlte Mauer zeigt, dass Feuer gelegt wurde.

Die vermutlich jugendlichen Täter wollen ganz offensichtlich provozieren. Im Schutze der Dunkelheit schlagen sie abends oder nachts zu. In weiten Teilen demontiert wurde jetzt das feinmaschige Edelstahlnetz, das als Absturzsicherung Treppen und Stege flankierte.

„Wir mussten den Aufgang sperren, weil das Risiko viel zu groß ist, dass jemand in den Krater stürzt”, erklärt von Hoegen. „Das Ordnungsamt und die Polizei werden den Park noch stärker ins Visier nehmen”, kündigt der Beigeordnete an. Falls es gelingt, die Täter dingfest zu machen, werden ihnen wohl die Kosten der Sachbeschädigung in Rechnung gestellt. Eine heiße Spur gibt es aber leider noch nicht.

850 Euro Belohnung ausgesetzt

„Gemeinsam mit der KDW werden wir uns Gedanken machen, wie wir die Absturzsicherung verstärken können”, kündigte von Hoegen an. Die Farbschmierereien sollen demnächst in einem Zug beseitigt werden.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hatte die Stadt Würselen bereits im vergangenen Sommer eine Belohnung von 350 Euro ausgesetzt. Tipps werden auf Wunsch vertraulich behandelt. Telefonisch nimmt das Rechtsamt im Rathaus Hinweise unter 67312 entgegen. Vize-Bürgermeister Harald Gerling und der CDU-Stadtverordnete Karl-Heinz Horbach haben die Belohnung um 500 Euro aufgestockt.
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