Weit über Bildungsauftrag hinaus

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Alt und Jung gemeinsam: Peter Orthmanns von der „Seniorenwerkstatt” in spielerischer Aktion mit einem Kind aus dem Familienzentrum.

Würselen. Das städtische Familienzentrum „Lebens-Spiel-Raum” an der Gerhart-Hauptmann-Straße hatte jetzt seine Türen weit geöffnet, um zusammen mit den Kooperationspartnern das künftige Netzwerk im Dienste des generationenübergreifenden Miteinanders vorzustellen. Zahlreiche Eltern mit ihren Kindern, Nachbarn und Interessierte hatten sich eingefunden, um sich das über das vielseitige Palette zu informieren.

Bürgermeister Arno Nelles und Gäste aus Politik und Verwaltung äußerten sich lobend über das umfangreiche Angebot, das zusätzlich zum Bildungsauftrag zur Verfügung steht. „Tagesbetreuung - Familienberatung - Familienbildung unter einem Dach zusammengeführt” lautet die Idee des Landes NRW für alle zukünftigen Familienzentren.

Brandschutzerziehung

Das Spektrum der Möglichkeiten zeigte sich im Umgang mit Holzmaterialien, den die „Seniorenwerkstatt” unter Leitung von Peter Orthmanns erklärte, bis hin zum Internetcafé und die Erfahrung mit Technik, unter fachlicher Beratung von Angela Crueger.

Spannend war auch die Demonstration der Jugendfeuerwehr Broichweiden, die den Kindern eindrucksvoll zeigte, was alles zu ihren Aufgaben gehört. Brandschutzerziehung wird auch künftig einen Platz in der Bildungsarbeit haben.

„Ilkas kleine Farm” interessierte die kleinen Besucher besonders, denn Ilka Nestler und Petra Schütte-Weber werden mit ihren Tieren demnächst auf ihrem kleinen Bauernhof das Sprachförderprogramm ergänzen. Kinder sollen Sprache erleben und begreifen, so die Philosophie des städtischen Familienzentrums. Die Fahnenschwenker des Oppen-Haaler Jungenspiels begeisterten die Besucher und machten aufmerksam auf die Tradition des Jungenspiels im Stadtteil.

Die Städteregion mit den Bereichen der Gesundheitsprävention bot viel Infomaterial, und die Sprachheilbeauftragte Schlee-Tullius war vielen eine interessante Gesprächspartnerin. Heidi Schaar, städtische Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen, stand den Besuchern bei Fragen rund um das Thema Kindertagespflege zur Verfügung.

Gudrun Pütz, Erzieherin des städtischen Familienzentrums Heidegarten, beantwortete Fragen im Bereich Hochbegabung im Elementarbereich. Hierbei wurde die Vernetzung der städtischen Familienzentren untereinander sichtbar.

Fitness und Entspannung fanden ihren Platz in der Turnhalle, wo ein Schnupperkurs von Fitnesscoach Maria Harst stattfand. Gesundes Finger-Food bot Ernährungsberaterin Claudia Hermesmeyer zur Stärkung an. Ergänzend fanden Gespräche zur alternativen Medizin, Homöopathie und Bachblüten mit Claudia Fehn statt. Die Diakonie war durch Cornelia Sahlmen vertreten, die für Schwangerschafts- und allgemeine Lebensberatung Ansprechpartnerin ist.

Beratung und Stütze

Wichtig sind Beratung und Stütze der Eltern bei ihren Erziehungsaufgaben. So wird nach den Herbstferien ein Elternkompetenzkurs mit Gestaltungstherapeutin Kirstin Hofheinz veranstaltet, zu dem man sich jetzt schon anmelden kann.

Für das leibliche Wohl am Aktionstag sorgte der Förderverein mit leckerem Kuchen in der Cafeteria, der mit den Einnahmen Projekte für Kinder in der Einrichtung plant.

Am Abend konnte das Team um Leiterin Renate Rütters auf einen begegnungsreichen Tag zurückblicken.

Wer sich für die Arbeit des neuen Familienzentrums interessiert, kann während der Öffnungszeiten der Einrichtung, werktags von 7 bis 16 Uhr, mit Leiterin Renate Rütters, 02405/91829, Kontakt aufnehmen.
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