Würselen - Weihnachtsbaum-Aktion: 4800 Euro für Kinderschutzbund

Weihnachtsbaum-Aktion: 4800 Euro für Kinderschutzbund

Von: Daniel Gerhards
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Baum voller Spenden: Ulla Wessels, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Würselen-Herzogenrath-Alsdorf, und Ulrich Küsters, Geschäftsstellenleiter der Würselener Sparkasse, freuen sich über die Unterstützung. Foto: Daniel Gerhards

Würselen. 57 Kugeln hat Ulla Wessels an die beiden Weihnachtsbäume in Würselen und Kohlscheid gehängt. Und jede Kugel, die die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Würselen-Herzogenrath-Alsdorf an den Nordmanntannen in den Sparkassenfilialen befestigt hat, stand für eine Spende zugunsten der Kinderschutzorganisation.

Mit jeder Kugel kam auch ein kleiner Zettel an den Baum, auf dem der Name des Spenders stand. Rund 4800 Euro hat die Weihnachtsbaum-Spendenaktion der Arbeit des Kinderschutzbundes eingebracht. „Wir freuen uns sehr darüber”, sagte Wessels, „die Leute haben ja immer weniger im Portemonnaie. Da ist es wirklich schön, dass sie uns hier vor Ort unterstützen”.

Dabei war die Höhe der gespendeten Beträge durchaus unterschiedlich: Die Zahlungseingänge auf dem Konto des gemeinnützigen Vereins schwankten von fünf Euro bis hin zu 550 Euro. Die Spendenaktion, die stets zum ersten Advent beginnt, hat mittlerweile eine neunjährige Tradition. Dabei ist das Spendenaufkommen immer relativ konstant geblieben. Schon 2001 bekam der Kinderschutzbund für seine lokale Arbeit 9900 D-Mark. „Bei der Aktion können die Leute zeigen, dass sie uns unterstützen”, sagte Wessels.

Das gespendete Geld hat keinen zuvor bestimmten Verwendungszweck. „Wir sehen immer, wo wir es am dringendsten brauchen können”, erklärte Wessels. Ein großer Teil der Spendensumme fließt in den sogenannten Feuerwehrfonds des Schutzbundes. „Das ist ein Etat für Notfallsituationen.” Bei der Arbeit in den Familien stelle sich oft heraus, dass Eltern dringend notwendige Dinge für ihre Kinder nicht bezahlen können. „Wenn die Kinder etwa eine Zahnspange brauchen, können manche Eltern den Eigenanteil nicht bezahlen.”

Außerdem benötige das Familienzentrum des Kinderschutzbundes in Broichweiden immer wieder Unterstützung. Ferner müsse der Kinderschutzbund auch seine laufenden Kosten finanzieren. Denn auch die Geschäftsführung oder die Buchhaltung müssten aus Spenden finanziert werden. „Das hört man in der Öffentlichkeit nicht gerne, aber ohne diese Arbeit gäbe es den Kinderschutzbund nicht!”

Ulrich Küsters, Geschäftsstellenleiter der Würselener Sparkasse, freute sich, seine Räume für die Weihnachtsbaum-Aktion zur Verfügung stellen zu können. „Die Kunden schauen sich den Baum gerne an”, sagte er. „Manchmal kommen auch Kinder und schmücken den Baum ein wenig nach, das ist schon schön.”
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