Würselen - Warnstreik: Mitarbeiter von Kinkartz fordern mehr Lohn

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Warnstreik: Mitarbeiter von Kinkartz fordern mehr Lohn

Von: rüt
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Kinkartz
Warnstreik bei Kinkartz in Broichweiden. Foto: Ilona Rütten-Sieben

Würselen. Das nach Ansicht der Gewerkschaft mangelhafte Angebot der Arbeitgeberseite am Ende der zweiten Tarif-Verhandlungsrunde war am Montag Grund für zeitgleiche Warnstreiks bei den Firmen Kinkartz in Broichweiden und dem Aachener Werk Henry Lambertz.

„Mit einem Ergebnis von 2,1 Prozent können wir nicht vor die Belegschaft treten”, verdeutlichte der Gewerkschaftssekretär der NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten), Ludger Bentlage.

Beide Unternehmen gehören zur Lambertz-Gruppe. Die dritte Verhandlungsrunde ist am Mittwoch in Krefeld geplant.

„Wenn es keine Einigung gibt, können wir noch eine Schippe drauflegen. Die Stimmung und Moral bei den Arbeitnehmern ist sehr gut”, hält Ludger Bentlage weitere Streiks für wahrscheinlich. Gefordert hatte die Gewerkschaft sieben Prozent Lohnerhöhung. Das Unternehmen habe die besten Ergebnisse, ein Umsatz plus von 4,5 Prozent alleine im letzten Jahr.

„Es wird immer mit der Wirtschaftskrise gedroht, aber die Auftragsbücher sind voll”, fordert der Gewerkschaftssekretär, dass an dieser positiven Entwicklung auch die Arbeitnehmer, die selbst steigende Kosten zu verzeichnen hätten, beteiligt werden.

Zurzeit sind in der Vorsaison etwa 600 Menschen insgesamt in den beiden Firmen beschäftigt, im Würselener Werk sind es zwischen 150 und 200 Arbeitnehmer.
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