Warnstreik bei Schloemer

Von: ket
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Alsdorf. 13 Mitarbeiter des Alsdorfer Unternehmens Schloemer Verkehrsbetrieb haben am Mittwochmorgen von 4 Uhr bis 10 Uhr gestreikt.

Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Tarifverhandlungen um einen Lohn- und Manteltarifvertrag für die Beschäftigen.

Der Schloemer Verkehrsbetrieb, der auch für die Aseag fährt, ist Mitglied im Arbeitgeberverband privater Omnibusunternehmen NRW (NWO), der mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) Tarifverträge abgeschlossen hat.

Mit den Forderungen der GÖD in den anstehenden Tarifverhandlungen sind die streikenden Mitarbeiter allerdings nicht zufrieden, da sie ihre Interessen nicht gewahrt sehen.

„Wir möchten die Arbeits- und Einkommensbedingungen selbst gestalten und fordern einen Haustarifvertrag mit Verdi (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)”, erklärt Jochen Redder vom Betriebsrat.

Verdi, die die Mitarbeiter zu dem Streik aufgerufen hat, will eine Erhöhung des Stundenlohns von 10,75 Euro auf 11,90 Euro und Verbesserungen im Manteltarifvertrag durchsetzen, damit die Beschäftigen ihren Lebensunterhalt decken können, erklärt Peter Baranowski, Gewerkschaftssekretär bei Verdi.

Geschäftsführer Hubert Schloemer hält die Forderung aber für problematisch. Diese Steigerung würde ihn als Privatunternehmer an den Rand der Insolvenz führen, so Schloemer.

Am 24. Juni soll nun verhandelt werden.
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