Baesweiler - Wappenlöwe mit Pop-Art-Elementen ziert Kreisel

Wappenlöwe mit Pop-Art-Elementen ziert Kreisel

Von: Daniel Gerhards
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Blickfang an der Stadtgrenze:
Blickfang an der Stadtgrenze: Erster Beigeordneter Peter Strauch, Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Künstlerin Renate Müller-Drehsen (v.r.) und die Sponsoren weihen die Skulptur am neuen Kreisel ein. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Auffällig ist die neue Löwen-Skulptur an der Stadtgrenze zwischen Baesweiler und Übach-Palenberg durchaus. Kunterbunt angemalt ist das Wappentier Baesweilers, das den Kreisverkehr an L 225 und B 57 n ziert. Die Verwaltung feierte den neuen Blickfang mit den beteiligten Handwerkern, Sponsoren und Künstlerin Renate Müller-Drehsen.

Ein „besonderer Willkommensgruß” und eine „attraktive Gestaltung” des Eingangstors zum Gewerbegebiet sei der Kreisverkehr mit dem neuen Löwen, lobte Bürgermeister Dr. Willi Linkens. An dieser Zufahrtsstrecke zum Gewerbegebiet stehe der Löwe an einer „Schlüsselposition”. Und das noch gerade so auf Baesweiler Boden. Denn unmittelbar dahinter beginnt das Stadtgebiet von Übach-Palenberg.

Die Löwenfigur ist eine stattliche Erscheinung: 4x2,20 Meter groß besteht sie aus zwei verzinkten, farbig gestalteten Platten, die im Abstand von zehn Zentimetern verschweißt wurden. Das Tier steht auf einem ansteigenden Podest. „Das soll die aufstrebende Stadt mit ihrem Wirtschaftswachstum, ihrer hohen Wohnqualität und ihrer starken Gemeinschaft symbolisieren”, erläuterte Linkens.

Gleichzeitig fällt das Gelände im Kreisverkehr, der einen Durchmesser von 37 Metern hat, in Richtung Baesweiler ab. Das „lineare Gefälle” stehe für „die Zufahrt nach Baesweiler”.

Die farbliche Gestaltung entwarf Renate Müller-Drehsen. „Darin sind traditionelle und moderne Elemente miteinander verbunden”, erklärte die Baesweilerin. So sei der „historische Löwe” aus dem Stadtwappen abgebildet. Aber es gebe auch Pop-Art-Elemente. Was als erstes ins Auge fällt: Der Löwe ist leuchtend bunt. Um den Kreisverkehr derart zu gestalten, brauchte die Stadt mit Blick auf die auch in Baesweiler klammen Kassen Unterstützung. Linkens: „Wenn wir das selbst gemacht hätten, hätte es zu Recht eine Diskussion gegeben, ob man das in der heutigen Zeit machen sollte.” So baute der Bürgermeister auf die Unterstützung durch Sponsoren: „Ich habe einige Firmen im Gewerbegebiet angeschrieben. Innerhalb von zehn Tagen war die Finanzierung gesichert”, freute er sich. Und die Malermeister Peter Jansen, Gerhard Funk und Jörg Aufderbeck sowie die Auszubildenden Ahmed Coskun, Andre Herbener und Eduard Windholz haben die Malerarbeiten übernommen. So habe die Stadt den Bau des Löwen ohne eigenes finanzielles Zutun realisieren können.

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