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Vorsorge gefragt: Diabetestag im Alten Rathaus

Von: Elena Stiebler
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Blutdruck: Anette Hagenkord-Th
Blutdruck: Anette Hagenkord-Theurich von der Firma Trommsdorff, lokaler Anbieter von Arzneimitteln aus Alsdorf, nimmt bei Erich Krähmer aus Würselen eine Pulswellen-Analyse vor. Foto: es

Würselen. Diabetes kann viele Folgen haben: Herzkreislaufprobleme, Bluthochdruck, Aderschäden, Schädigungen am Herzen bis hin zu Fußproblemen - theoretisch können alle Organe betroffen sein.„Zwölf Prozent der Deutschen haben einen diabetischen Hintergrund.

Erstaunlich ist, dass Deutschland damit an erster Stelle im weltweiten Vergleich liegt. Meiner Meinung nach liegt das an den hervorragenden Diagnosemöglichkeiten. Das Screening ist hier besonders gut”, erklärt Dr. Horst Peltzer.

Der Apotheker berichtet: „Seit über 30 Jahren bin ich in der Diabetesberatung tätig, und wir versuchen, an allen Ecken und Kanten Leute aufzuspüren, denen eine Diagnose das Leben vereinfachen könnte. Für die Apotheker ist der Kontakt zu den Kunden das Wichtigste. Dadurch können wir beraten und bei auffälligen Werten an einen Arzt verweisen. Wir stellen keine Diagnosen, wir wollen lediglich informieren.”

Auch deshalb organisiert er gemeinsam mit Doktor Hans-Ullrich Dieck den Diabetestag in Würselen. „Seit elf Jahren veranstalten wir diesen Tag im Alten Rathaus, davor waren wir im Bardenberger Krankenhaus,” berichtet Doktor Dieck. Der Diabetologe erzählt: „280 Millionen Menschen haben derzeit Diabetes, und in 16 Jahren wird sich die Zahl voraussichtlich verdoppelt haben.” Aufgrund dieser Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass das Interesse an dieser Erkrankung steigt und nach wie vor großes Interesse an dieser Veranstaltung besteht.

Ein Vorteil stellen zudem die Vorträge vieler lokaler Ärzte dar, die auch im Nachhinein die Besucher im persönlichen Kontakt beraten. Neben Präsentationen bieten am Infotag viele Stände der Industrie ihre Produkte an, sodass die Besucher einen Überblick über die aktuellen Produkte, Entwicklungen und Verbesserungen erhalten.

Neben Insulinspritzen und Messgeräten werden auch Hilfen für die Folgeerscheinungen wie Schuhe und Einlagen vorgestellt. Auch können hier kostenfrei viele gesundheitliche Tests durchgeführt werden.

Erich Krähmer aus Würselen ist angereist und lässt sich nun den Blutdruck für eine Pulswellen-Analyse messen. Der 60-Jährige ist „aus Neugierde hier und, um etwas für die gesundheitliche Vorsorge zu tun”.
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