Vor Auflösung: Wehmut bei der AWO-Feier

Von: mas
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„Willkommen im Ortsverein Baesweiler“, zeichneten Rosi Kriz (l.) und Hans-Josef Göbbels (2.v.l.) eine Reihe Jubilare aus, die vom Ortsverein Setterich nach Baesweiler wechseln. An der Spitze dabei Helga Meier (vorne, 3. v. l.) mit 45 „Dienstjahren“. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Das Bemühen war da. Gelöste Weihnachtsstimmung mochte aber nicht aufkommen. Zu sehr drückt die Settericher Arbeiterwohlfahrt (AWO) das nahende Ende. Zum Monatsende wird die Ortsgruppe aufgelöst. „Wir haben uns zwar sehr bemüht, aber ein neuer Vorstand war einfach nicht mehr zu finden“, begründet Hans-Peter Göbbels die Maßnahme.

Der Kreisvorstands-Chef und sein Gremium hatten „den einen oder anderen Kandidaten angesprochen. Aber niemand ist bereit, das Amt des OV-Vorsitzenden zu übernehmen.“ Göbbels musste feststellen: „Ein OV kann nur aktive Arbeit leisten, wenn er auch einen kompletten Vorstand hat.“

Und so ist die Auflösung nicht mehr zu umgehen. Die Mitglieder werden zum neuen Jahr dem Ortsverein Baesweiler und somit der Leitung von Rosemarie Kriz zugeordnet. Sie leitete bereits die Weihnachtsfeier, die wohl die letzte des Ortsvereins ist, der 1955 vom unvergessenen Sozialdemokraten Hermann Hildebrandt und von Ludwig Thoma gegründet wurde.

Wehmut und Traurigkeit herrschten auch bei Helga Meier. Die ehemalige Vize-Kassiererin – sie wurde für 45-jährige Mitgliedschaft geehrt – arbeitete 22 Jahre im Vorstand. „Das tut schon sehr weh“, hatte die fleißige Frau fast Tränen in den Augen. Zu Spitzenzeiten hatte der Settericher Ortsverein gut 240 Mitglieder. Rosi Kriz bemühte sich, den Wechsel schmackhaft zu machen.

Gemeinsam mit Hans-Peter Göbbels appellierte sie an die Basis: „Bleiben Sie unserer AWO treu und helfen Sie mit, das wir stark bleiben und hoffentlich noch stärker werden.“ Zur Jubilarehrung ließ sich Rose Kriz ebenfalls von Göbbels unterstützen und zeichnete neben Helga Meier weitere Mitglieder aus.

Dies sind: Christel König (35 Jahre), Ilona Aulich (30), und die 25er Gertrud Mohren, Maria Ohler, Otto König, Karin Amkreutz, Renate Perovsek,Käthe Hindenberg, Heinrich Solga, Manfred Horn. Für 20 Jahre wurden ausgezeichnet: Hiltrud Beck, Mechthilde Zielke, Maria Weber. 10 Jahre: Harry Herz, Anni Herz.

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