Von der Natur und der Umgebung inspiriert

Von: ehg
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„Kunst im Wind“: Mechtild Niebeling-Mause vor einer ihrer ausdrucksstarken Textil-Collagen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Die freischaffende in Kohlscheid beheimatete Künstlerin Mechtild Niebeling-Mause – mit Wurzeln in Würselen – gewährt im Pfarrheim an der Ahornstraße Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen jüngerer Zeit.

Elisabeth Fell vom Arbeitskreis „Pius am Mittwoch“ stellte die bildende Künstlern den zahlreichen Konzertbesuchern vor. Seit 1975 ist Mechtild Niebeling-Mause künstlerisch unermüdlich im Einsatz, zuerst als Kunsterzieherin, später auch mit den Künstlergruppen „Atelier“, „Atelier im Weinhaus“, „Bluestockings“ und „Westwerk“. In vielen internationalen und regionalen Ausstellungen ist sie mit ihren spannungsreichen Arbeiten präsent.

Experimentierfreudig

Natur und Umgebung inspirieren die Künstlerin. Wesentliches Merkmal ihrer Tätigkeit ist das Experimentieren, sowohl mit verschiedenen Techniken als auch in den Darstellungsformen. Sie spannt den Bogen vom realistischen Abbild bis zur Abstraktion. Ihre vielschichtigen Bezüge zu Zeit und Natur spielt Mechtild Niebeling-Mause facettenreich durch, dank ihrer unerschöpflichen Vorstellungskraft. Die meisten ausgestellten Exponate sind im Siebdruck-Verfahren umgesetzt worden. Auch die, die nicht größer sind als eine Briefmarke. Collagenartig zusammengesetzt, ergeben sie eine wunderschöne Komposition. Klein, aber fein!

„Kunst im Wind“: Zu diesem Thema hat die Künstlerin vier Fahnen gefertigt, in denen sich die lange Tradition von Textilien und Kunst im öffentlichen Raum spiegelt, ob in der Gata de Gorgos an der Costa Blanca in Spanien oder auch in der Aachener Region. Drei von ihnen sind derzeit in Ausstellungen in Spanien und Nordafrika zu sehen. Eine – 2,20 Meter mal 1,60 Meter groß – können Kunstinteressierte in den nächsten Wochen noch in St. Pius bewundern. Ein farbenprächtiges aus einzelnen Bildern zusammengesetztes Prachtstück mit vielseitigen Motiven.

Elisabeth Fell bedankte sich herzlich bei der experimentierfreudigen Künstlerin dafür, „dass sie den Pfarrsaal mit ihren Exponaten nun schon zum zweiten Mal zu einer Augenweide macht“. Das erste Mal hatte sie hier Jahr 2002 ausgestellt, ebenfalls mit großem Erfolg.

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