Von altbewährten Klassikern bis zur Neuerscheinung

Von: tv
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Vom Spielfieber gepackt: Papa
Vom Spielfieber gepackt: Papa Sammy mit Tochter Michelle spielen „Hüpf Hüpf, Hurra”. Foto: Thomas Vogel

Herzogenrath. Die Klassiker unter ihnen kennt jeder: Mühle, Mensch ärgere dich nicht, Monopoly. Gesellschaftsspiele stehen hoch im Kurs, gerade bei Familien. Der Markt ist fast unüberschaubar, Probespielen im Geschäft nicht drin und überhaupt: Wer soll die zum Teil komplizierten Regelwerke auf Anhieb durchschauen?

Das Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath hat diese Problematik erkannt und ein Spiel-Wochenende für Familien und andere passionierte Brettspiel-Zocker veranstaltet.

Die Organisatoren um Ludwina Hupfauer haben dazu fachmännische Hilfe an den Start gebracht: Andreas Streb vom Verein „Family Games”, der im Jahr etliche solcher Wochenenden in ganz Deutschland betreut. Zusammen mit einem Kollegen hat der Experte weit über Hundert Spiele mit an die Wurm gebracht - von Kreationen wie „Hase und Igel”, die schon Jahrzehnte auf dem Pappdeckel haben, bis zur brandaktuellen Neuentwicklung „Grimoria”, die erst Anfang Februar auf der Nürnberger Spielwarenmesse offiziell vorgestellt wird. Und die können Teilnehmer gemeinsam mit anderen Gesellschaftsspielern nach Lust und Laune ausprobieren.

Viel Zeit mit den Regelbüchern wird aber nicht verschwendet, die Experten sind schließlich auch vor Ort, um einen schnellen Einstieg zu ermöglichen. Unter den knapp 30 Angereisten sind auch Sammy und seine Tochter Michelle. Die Siebenjährige hat ihren Favoriten schnell gefunden: das Spiel „Hüpf Hüpf, Hurra”, bei dem es darum geht, Küsschen von der Prinzessin zu sammeln. Wie das funktioniert hat sie schnell verstanden und ihrem Vater erklärt. Der mag besonders den Erprobungscharakter der Veranstaltung. „Jede halbe Stunde kann man sich ein neues Spiel greifen, um es zu testen”, meint Sammy.

Berührungsängste gegenüber neuen Leuten gebe es nicht. Das ist auch gut so, sind doch auch Games wie „Werwölfe im Düsterwald” im Angebot, die erst ab zehn Spielern interessant werden. Die Bandbreite reicht von Titeln für Kleinkinder bis zu Spielen für Erwachsene. Damit die auch mal unter sich sein können, gibt es sogar extra eine Kinderbetreuung.

Einige der Teilnehmer sind beim zweiten Event dieser Art im Nell-Breuning-Haus auch zum zweiten Mal mit von der Partie. Das ist der beste Beweis, dass es Spaß macht, ein ganzes Wochenende mit zum Teil wildfremden Leuten neue wie betagte Gesellschaftsspiele auf ihren Unterhaltungsfaktor zu prüfen.

Und weil die Resonanz durch die Bank positiv ist, soll es auch Anfang 2013 wieder „verspielte Tage in Herzogenrath” geben. Schon jetzt gibt es die Möglichkeit, sich dafür vormerken zu lassen. Informationen erhalten Interessierte bei Rita Krull von der Seminarverwaltung, ? 02406/955822.
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