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Vom Pflasterstein bis zur Urnenstele: Lob für KDW

Von: ehg
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Würselen. Tut Gutes und sprecht darüber! Nach dieser Devise dokumentierte der stellvertretende Betriebsleiter Arnd Stolten im Betriebsausschuss, wo die Kommunalen Dienste Würselen (KDW) im letzten Jahr innerhalb des weiten Stadtgebiets bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen Hand angelegt haben.

Belegt wurde, wie Maßnahmen, die überwiegend im Betriebsausschuss auf die Tagesordnung gekommen waren, umgesetzt wurden. Der Betriebsausschuss war am Ende voll des Lobes und ermunterte die KDW zu weiteren Aktivitäten, zumal dadurch über weite Strecken Gelder eingespart werden können.

Es gab viel zu tun, etwa auf dem Morlaixplatz: Durch starkes Wurzelwachstum waren dort viele Pflastersteine angehoben worden, so dass sie zu Stolperfallen für die Fußgänger geworden waren. Außerdem waren die alten Holzpalisaden, die der Einfriedung der Grünanlagen dienten, morsch und verrottet.

Die kaukasischen Flügelnüsse, die Hauptübeltäter, wurden entfernt und durch Bäume der Sorte Säulenahorn ersetzt. Die Grünanlagen wurden von den KDW-Mitarbeitern erneuert und durch Steinpalisaden eingefriedet. Die Pflastersteine des unteren Morlaixplatzes wurden komplett aufgenommen, gereinigt und wieder verlegt.

Mängel auf Friedhöfen

Im Jahr 2000 war ein Architekturbüro mit der Feststellung von Mängeln an den Trauerhallen und Einfriedungen auf den Friedhöfen beauftragt worden. Sämtliche an den Leichenhallen festgestellten Mängel wurden behoben. Mit Ausnahmen von Morsbach befinden sie sich, wie Stolten darstellte, heute in einem guten Zustand.

Mit der dringend notwendigen Sanierung der Friedhofsmauer in Euchen wurde begonnen. Nach dem Tod eines KDW-Mitarbeiters und einer Erkrankung eines weiteren Arbeiters mussten die Arbeiten dort im Dezember 2009 unterbrochen werden, sie werden jedoch in diesem Jahr fortgesetzt, informierte Stolten.

Kaum Fehlbefüllung

Im Herbst 2008 wurde mit nur vier Kisten ein erster Versuch gestartet, Laubsammelkisten anzubieten. Dieser Testlauf endete mit sehr guter Resonanz, so dass das Kontingent im Herbst 2009 auf 30 Sammelkisten und Standorte im Stadtgebiet ausgeweitet wurde. Die Fehlbefüllungsrate war dabei erstaunlich niedrig, wie die KDW bilanziert.

Lediglich an einem Standort musste die Kiste auf Grund wiederholter Fehleinwürfe eingezogen werden. Seitens der Bürger liegen wieder Anregungen für neue Containerstandorte vor.

Mit rotem Deckel

Für die Entsorgung des anfallenden Mülls bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum hat die KDW Abfallgefäße mit rotem Deckel eingeführt. Diese Vorgehensweise sei - so Stolten - zur Vermeidung wilder Müllkippen unerlässlich.

Entsprechend der Größe der Veranstaltung und des angenommenen Müllaufkommens werden Größe und Anzahl der Abfallgefäße mit der KDW abgestimmt. Sie werden dem Veranstalter geliefert und nach der Veranstaltung wieder abgeholt. Die Transport- und Entsorgungskosten werden nach dem Verursacherprinzip dem Veranstalter in Rechnung gestellt.

Trotz intensiver Ursachenforschung verlor der Bardenberger Entenweiher Wasser in erheblichem Maße. Aus diesem Grunde wurde im Sommer 2009 das komplette Wasser des Weihers abgepumpt und die Pflanzen entnommen. In der Teichfolie wurde ein kleines Loch entdeckt, das von der Herstellerfirma abgedichtet wurde. Ein weiterer Grund für den Wasserverlust war das Wurzelwachstum. Es gab Risse im Fundament sowie undichte Stellen an Dehnfugen, Schächten und Randanschlussprofilen. Die Wurzeln wurden entfernt und sämtliche undichten Stellen abgedichtet, die Dehnfugen erneuert. Außerdem wurde eine neue Bepflanzung vorgenommen und Sitzmöglichkeiten geschaffen.

Bodenplatte gegossen

In Eigenleistung errichtete die KDW auf dem Friedhof Weiden sechs und auf dem Friedhof St. Sebastian acht Urnenstelen. Zur Neugestaltung des Kreisverkehrs in Pley erledigte die KDW den Rückbau und goss den Sockel für das von Künstler Gerhard Hensen geschaffene Kunstwerk. Hand legte sie auch am Kreisverkehr Birk an, der über längere Zeit ein unansehnliches Entree für die Stadt war. Neu aufgestellt wurde der Pilz nahe der Alten Mühle, nachdem eine Bodenplatte gegossen worden war. Somit wird gewährleistet, dass der Stamm nicht wieder von Holzfäule befallen wird.

Als Projekt der KDW-Auszubildenden wurde eine Wasserspielanlage im Kindergarten Heidegarten angegangen und erfolgreich abgeschlossen. Wieder störungsfrei von Segelfliegern genutzt werden kann unterdessen die begrünte Landefläche am Flugplatz Merzbrück. Die KDW lockerte auf einer Fläche von zwei Hektar das Erdreich, verfüllte große Unebenheiten und walzte sie anschließend.

Auch eine Testphase für Abfallbehälter für Hundekot ist angelaufen und hat - wie Stolten dem Betriebsausschuss darlegte - zu einer erheblichen Verbesserung der Situation auf den Grünflächen in der Nähe des Abfalleimers geführt.
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