Würselen - Volkstheater Würselen: Vor lauter Lachen kullern die Tränchen

Volkstheater Würselen: Vor lauter Lachen kullern die Tränchen

Von: ehg
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Amüsante Runde: Die Akteure des „Junggesellenclubs“ beschließen, dass sie auch ohne Frauen bestens zurechtkommen. Wenn da nicht die Nachbarin Frieda immer wieder mit verbalen Attacken auf sie warten würde. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Die Sitzplätze reichten im Salmanushof nicht aus, als dort das Würselener Volkstheater zum siebten Mal einen Einakter auf die Bühne brachte. Es handelte sich um die Komödie „Dr Jongkjeselleclub“. Auch sie stammte aus der Feder der Vorsitzenden Gisela Schröder.

Eine knappe Stunde lang wurden Lachsalven am laufenden Band abgefeuert, so dass die Besucher die eine oder andere Träne vor Lachen vergossen. Während die acht Akteure sich in Tuchfühlung mit ihrem Publikum selbst an Spielfreude übertrafen. Sie feierten einen großartigen Rundum-Erfolg. Und spielten ein nettes Sümmchen für einen guten Zweck ein. War der Erlös – 350 Euro – doch für die Arbeitsgruppe des Don Bosco-Hauses der Caritas in Aachen bestimmt. Gisela Schröder: „Nun ist die Fahrt zu den Darts-Weltmeisterschaften in Düsseldorf finanziert.“

Jede Woche trifft sich der Junggesellenclub Würselen am Stammtisch im Salmanushof. Einig sind sich Andres Kriemer (Heinz Schmidt), Lambeät Scholtes (Jos Schäfers), Johann Kauch (Hans Schröder) und Bätes Schnider (Rainer Poque) darin, dass es auch ohne Frau geht, „vielleicht auch noch besser“. Doch können sie nicht in Frieden leben, weil die Nachbarin von Gegenüber, Frieda Sejjelbäkker, sie stets verbal attackiert, wenn sie sich treffen wollen.

Die Wirtsleute, Drütt und Schorch Fiesel, gespielt von Hiltrud und Georg Queck, geraten wegen diverser Kleinigkeiten immer wieder aneinander. Die Besucher amüsieren sich ob der fortwährenden Tumulte im und rund um den Salmanushof köstlich. Zwischen die Fronten gerät Pastor Schelleboum (Harald Frontmann), als er für Ruhe und Ordnung sorgen will. Dass eine Lösung gefunden werden muss, darin sind sich die verknöcherten Junggesellen einig. Also wird eine Krisensitzung einberufen.

Als der Newcomer, den der Pastor angeschleppt hat, den Vorschlag unterbreitet, dass einer von ihnen die Xanthippe von Gegenüber heiraten sollte, überschlagen sich die Ereignisse: Erst ist keiner von den Vieren bereit, dann wollen alle vier sie heiraten. Welcher Sinneswandel!

Doch da haben sie die Rechnung ohne die bösartige Nachbarin mit den Haaren auf den Zähnen gemacht, die gar keinen Mann will. Am Ende des Spektakels wendet sich doch noch alles zum Besten: Der Pfarrer stellt die mittlerweile geläuterte Nachbarin als Haushälterin ein. Ob dieser Entschluss weise war, das wird sich in Zukunft noch zeigen müssen!

In zwei Jahren wird man mehr wissen, wenn das Kneipentheater wieder für einen guten Zweck seine Pforten öffnen wird. In den Dienst der Akteure auf der Bühne stellten sich die Souffleusen Regina Frontmann-Schultheis und Nadine Schmidt, als Inspizienten Hermann-Josef Queck und Anneliese Schlüper.

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